Bitcoin rutscht unter wichtige Chartmarke




20.07.21 09:35
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Die schlechte Stimmung an den globalen Aktienmärkten hat in der Nacht auf Dienstag auch auf den Kryptomarkt übergriffen und sorgt dort für tiefrote Vorzeichen, so Nikolas Kessler von "Der Aktionär".

Der Bitcoin verliere auf 24-Stunden-Sicht mehr als sechs Prozent und rutsche dabei unter eine wichtige Chartmarke.

Die digitale Leitwährung sei am frühen Dienstagmorgen bis in den Bereich von 29.500 Dollar abgesackt und notiere nun erstmals seit rund einem Monat wieder unter der charttechnisch und psychologisch wichtigen 30.000-Dollar-Marke. Der Abstand zum bisherigen Jahrestief bei rund 28.894 Dollar vom 22. Juni sei damit nicht mehr weit entfernt.

Reiße der Bitcoin auch diese Marke, würden Chartexperten sogar eine Beschleunigung der Talfahrt für möglich halten. Selbst vor einem möglichen Rückfall in den Bereich des Ausbruchsniveaus bei rund 20.000 Dollar werde bereits gewarnt. Eine Rückkehr über die wichtige 30.000er Marke und in den mittelfristigen Trendkanal wäre indes bereits eine gute Nachricht.

Gemeinsam mit dem Bitcoin seien in der Nacht auch nahezu alle Altcoins abgestürzt und würden teils noch heftigere Verluste als die digitale Leitwährung verzeichnen. In den Top 10 nach Market Cap würden Polkadot und Binance Coin die Verliererliste anführen und um 14,4 beziehungsweise 12,2 Prozent einbrechen. Insgesamt hätten sich am Kryptomarkt nach Daten von coinmarketcap.com innerhalb der letzten 24 Stunden fast 100 Milliarden Dollar in Luft aufgelöst.

Als Grund für die herben Verluste würden Marktbeobachter auf die schlechte Stimmung an den Märkten verweisen. Aus Angst vor weiteren Corona-Wellen und aufkeimenden Zweifeln an der erhofften wirtschaftlichen Erholung würden die Investoren risikoreicheren Assets den Rücken kehren - und dazu würden auch Kryptowährungen zählen.

In Verbindung mit dem zuletzt weitgehend impulsschwachen und dünnen Handel am Kryptomarkt schlage das bei Bitcoin und Co aktuell besonders hohe Wellen. Das Handelsvolumen beim Bitcoin sei auf 24-Stunden-Sicht um mehr als 30 Prozent explodiert.

Zwar sehe es aktuell nach einer kurzfristigen Stabilisierung aus, die Lage bleibe aber angespannt. Anleger mit langem Atem bleiben dennoch dabei und spekulieren auf einen zügigen Rebound, so Nikolas Kessler von "Der Aktionär".

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/ genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR. (20.07.2021/ac/a/m)






 
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