Kolumnist: Feingold-Research

Bitcoin gegen IOTA – Indikator funkt SOS




18.05.18 15:33
Feingold-Research

Zum Wochenschluss zeigt sich der Krypto-Markt ruhig, im asiatischen Handel fiel Bitcoin kurzzeitig unter die 8000er-Schwelle. IOTA markierte ebenfalls den tiefsten Stand seit rund vier Wochen. Beide Coins notieren wieder unter ihrer 200-Tage-Linie. Wie geht es weiter? Über einen einfachen Umweg können Anleger leicht bestimmen, welche Kryptowährung die besseren Aussichten bietet.


Nach der April-Party herrscht am Krypto-Markt wieder Ernüchterung. Der erhoffte Sprung beim Bitcoin über die Marke von 10.000 Dollar blieb bisher aus und damit auch ein wichtiges, positives Signal für die anderen Digitalwährungen. Im Gegenteil: Aktuell steht die Nummer eins wieder rund 20 Prozent unter dem jüngsten Hoch und damit nach technischen Kriterien sogar an der Schwelle zum Bärenmarkt. Während die Regel vor allem bei den Dividendenwerten gut funktioniert, gilt dies wegen der wesentlich höheren Volatilität nicht für den Krypto-Markt. Dennoch gibt es einige nützliche Tools aus der klassischen technischen Analyse, die Anleger auch bei den Digitalwährungen anwenden können.


Dazu zählen gute Hilfsmittel wie die Ratio-Analyse. Mit Hilfe der Ratio wird die Performance verschiedener Basiswerte über einen ausgewählten Zeitraum angezeigt. Der Vorteil: Mit einem Blick wird deutlich, welcher Markt eine höhere Aufwärtsdynamik/Momentum bietet und damit relative Stärke. Wer sich also nicht mit der oft sehr komplizierten Kryptowährungs-Technologie näher beschäftigen möchte, den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Coins und den Projekten, schaut nur auf die Ratio, um zu erkennen, wo die Musik spielt.


Der folgende Chart zeigt die relative Performance von IOTA gegen Bitcoin. Steigt der Verlauf, entwickelte sich IOTA besser, fällt die Linie war der Branchenprimus im Aufwind. Wichtig zu wissen: Relative Stärke bedeutet entweder, dass ein Basiswert stärker zulegt als der Vergleichswert oder weniger kräftig verliert. Die Ratio-Analyse schützt also nicht vor Kursverlusten.


Im April glänzte IOTA mit relativer Stärke, wie der Verlauf deutlich zeigt. In der Spitze stieg der Kurs um knapp 200 Prozent, Bitcoin nur um gut 50 Prozent. Wie bereits Ende 2017 endete die Outperformance aber wieder ab einem „Wechselkursverhältnis“ von rund 0,00027 BTC (2,60 USD / 9600 USD). Dieser Bereich ist somit als Barriere zu sehen, ab der Marktteilnehmer wieder stärker in Bitcoin umsteigen.


Quelle: https://de.investing.com/


Aktuell liegt die Ratio bei 0,00021 BTC und damit auf einem kritischen Niveau für IOTA. Seit Ende April wurde der Bereich mehrfach angelaufen und stellt somit eine Unterstützung dar. Fällt die Ratio unter 0,0002 BTC, wäre das ein Singal für eine bevorstehende bessere Entwicklung der Nummer eins unter den Kryptos. Dies wäre dann der Fall, wenn die Risikobereitschaft der Krypto-Investoren wieder deutlich abnimmt und Kapitalumschichtungen in den „sicheren Hafen“ Bitcoin vorgenommen werden. Im Bereich um 0,00011 bis 0,00014 BTC könnte dann wieder eine Übertreibung nach unten vorliegen mit Chancen für IOTA.



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