Bitcoin: Kurzfristiges Abwärtsdreieck im Spiel




05.12.18 14:00
IG

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der digitale Leitwolf des Kryptowährungsmarktes steht, wie die weltweiten Aktienmärkte weiterhin unter Druck, so Salah-Eddine Bouhmidi, Marktanalyst von DailyFX, einer Nachrichten- und Analysen-Website der IG Group.

Charttechnisch könnten Bitcoin und Co. weitere Rückschläge in den kommenden Tagen erleiden.

Brokerhaus IG taxiere zur Stunde den Kurs auf 3.828 US-Dollar. Damit liege die digitale Münze knapp 2 Prozent tiefer als am Vortag. Die psychologische Marke von 4.000 USD rücke damit immer weiter in die Ferne. Der rapide Kursrückgang würde nun auch vielen Bitcoin-Minern Sorgen bereiten. Zahlreiche Mining-Farmen stünden vor der Pleite. Nachdem Verlust der 6.000-US-Dollar-Marke würden die Verluste der Miner erheblich steigen. Es könnte nun zu einer Konzentration unter den Bitcoin-Minern kommen, wobei letztlich nur wenige große Farmen überleben könnten.

Abwärtsdreieck könnte weitere Verkaufswellen anstoßen

Auf Stundenbasis habe sich ein Abwärtsdreieck ausgebildet. Seit vergangenen Donnerstag befinde sich der Bitcoin-Kurs in einem neuerlichen Abwärtstrend. Dieser könnte sich aus charttechnischer Sicht weiter fortsetzen. Zur Stunde habe der Bitcoin das untere Keltner-Band bei 3.798 USD nutzen können, um eine kurzfristige Gegenbewegung einzuleiten. Dennoch müsste zunächst auch der Pivotpunkt bei 3.890 USD auf Tagesschlusskursbasis überwunden werden, damit der Abwärtstrend zumindest kurzfristig gestoppt werden könne. Sollte das Abwärtsdreieck tatsächlich nach unten hin gebrochen werden, könnte das Kursziel auf Basis des Dreiecks bei rund 3.070 US-Dollar liegen. Die Höhe des Dreiecks könne für die Kurszielprognose herangezogen werden.

RSI und MACD würden frisch bleiben

Bei einem Blick auf den RSI werde deutlich, dass der Oszillator mit Mühen um die 48,5er-Marke kämpfe. Bis dato jedoch ohne jeglichen Erfolg. Sollte der RSI im weiteren Verlauf an der genannten Marke, die zurzeit als Widerstand fungiere, scheitern, könnte die Angebotsseite weiter beflügelt werden und den Kurs gen Süden drücken. Der MACD gebe ebenso wenig Hoffnung auf Besserung. Zurzeit liege die MACD-Linie weiterhin im negativen Bereich. Erst eine Übernahme der Nulllinie könnte den Kurs zumindest kurzfristig antreiben. (05.12.2018/ac/a/m)






 
 
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