Bitcoin: Ausbruch vorerst gescheitert




22.05.20 15:45
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Nach dem "Halving" am 11. Mai sprach vieles dafür, dass Bitcoin aus einer mehrjährigen Konsolidierungszone ausbricht, Emil Jusifov vom Anlegermagazin "Der Aktionär".

Dieser Ausbruch sei aber vorerst an einem wichtigen charttechnischen Widerstand gescheitert. Es seien Gewinnmitnahmen gefolgt.

Wie das Nachrichtenportal Cointelegraph berichte, würden nun als Folge des "Halvings" auch die Einnahmen der BTC-Miner auf das Niveau von Anfang 2019 zurückgehen. Grund: Nach dem "Halving" habe sich die Menge der täglich geminten Bitcoins von 1.800 auf 900 Einheiten halbiert, welche nun auf die Miner aufgeteilt werden müssten.

Die sinkenden Einnahmen würden dazu führen, dass kleine, wenig effiziente Miner mit zu hohem Verschuldungsgrad aufgrund ungünstiger Marktbedingungen aus dem Wettbewerb ausscheiden müssten. Für den Bitcoin-Kurs sei dies hingegen ein gutes Zeichen, denn jedes Mal, wenn die Einnahmen auf ein neues Mehrjahrestief gefallen seien, habe laut Cointelegraph für die größte Kryptowährung der Welt ein neuer Aufwärtstrend begonnen. Aktuell liege der Bitcoin-Kurs auf einem ähnlichen Niveau wie vor dem "Halving".

Ausbruch vorerst gescheitert

Im Bereich von 10.000 USD verlaufe aktuell der langfristige Abwärtstrend, der seit dem Allzeithoch des Bitcoin im Dezember 2017 oberhalb von 20.000 USD das übergeordnete Chartbild bestimme. Damit habe die runde Marke diesmal nicht nur psychologisch, sondern auch charttechnisch einen enorm hohen Stellenwert.

Nach dem "Halving" am 11. Mai habe der Bitcoin wieder Anlauf in Richtung 10.000 USD genommen. Die Bullen seien aber kurz vor dem Erreichen ihres langersehnten Ziels erneut gestoppt worden. Gewinnmitnahmen hätten eingesetzt und Bitcoin sei wieder auf rund 9.000 USD gefallen.

Aktuell spreche vieles dafür, dass die runde Marke bei 10.000 USD in den kommenden Tagen erneut getestet werde. Für einen erfolgreichen Ausbruch spreche, dass der kurzfristige Aufwärtstrend seit dem März-Tief völlig intakt bleibe.

Die Marke von 10.000 USD sei eine harte Nuss für den Bitcoin. Ein nachhaltiger Ausbruch wäre allerdings ein starkes Signal - charttechnisch wie psychologisch. "Der Aktionär" erwarte in diesem Fall spürbare Anschlussgewinne, denn die Angst, etwas zu verpassen (FOMO), sei unter Bitcoin-Fans groß.

Sowohl die fundamentalen als auch die charttechnischen Signale würden aktuell ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis erkennen lassen, dass der zähe Widerstand bei 10.000 USD in den nächsten Wochen und Monaten nachhaltig geknackt werde.

Wer bereits investiert sei, bleibe dabei. Auch mutige Neueinsteiger könnten auf dem aktuellen Niveau weiterhin eine kleine Bitcoin-Position als Depotbeimischung aufbauen. Nach dem jüngsten "Halving" würden die mittel- und langfristigen Aussichten optimistisch stimmen.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Emil Jusifov ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin. (22.05.2020/ac/a/m)







 
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