Kolumnist: Feingold-Research

Bitcoin – 20-Prozent-Regel beachten




20.06.19 10:08
Feingold-Research

Mit den Plänen von Facebook, bereits in der ersten Jahreshälfte 2020 eine eigene Kryptowährung anzubieten, wächst wieder das Interesse an den Digitalmünzen. Andere Firmen könnten bald folgen, um ebenfalls zusätzliche Erlösquellen zu erschließen. Die größten Digitalwährungen bleiben daher gut unterstützt. Über die neuen Mini Futures von Vontobel auf Bitcoin, Ether und Ripple können Sie „long“ und „short“ davon überdurchschnittlich profitieren – hier geht es zur Übersicht. Alternativ bietet etoro ein gutes Angebot: Auf der Plattform können Sie die Coins „physisch“ kaufen und auch Aktien wie Facebook provisionsfrei handeln.


 


Zweifellos ist Facebook dank der wieder frischen Begeisterung um die Kryptos und Blockchain ein guter PR-Coup gelungen. Ob sich das Libra-Projekt aber auch durchsetzen wird, bleibt fraglich. Viele Hürden wie Regeln zur Geldwäsche müssen gelöst werden. Und auch der Skandal bei Facebook um Cambridge Analytica ist nicht vergessen – Stichwort Datenschutz. Letztlich wird die bequemste Lösung das Rennen machen.


 


Die größeren Kryptowährungen profitierten in den vergangenen Tagen von den Facebook-Plänen und verteidigten die jüngsten Gewinne. Vor allem Bitcoin baut derzeit seine Marktmacht weiter aus, auf Wochensicht steht ein Plus von rund 20 Prozent. Ether und XRP rückten hingegen nur um neun Prozent vor.


etoro


Technisch sieht die Lage bei der mit 162 Mrd. Dollar mit Abstand größten Kryptowährung daher auch unverändert positiv aus. Seit Anfang April gibt ein Aufwärtskanal Tempo und Richtung vor. Auf der Oberseite lässt die Range schon jetzt Spielraum bis in den 11.000er-Bereich. Vorgelagert stellt aber die psychologisch wichtige 10.000-Dollar-Marke die größte Hürde dar. Hier ist nach Gewinnen von rund 180 Prozent seit dem Jahrestief mit einer Atempause zu rechnen. Auf der Unterseite behalten Trader die Kombination aus 21-Tage-Mittelwert und Trendlinie um 8300 als Nachkaufzone im Blick. Wirklich kritisch wird es erst, wenn der Kurs unter 7450 fällt.


btc1


Quelle: Guidants


Um kurzfristige Übertreibungen gut zu erkennen, bietet sich ebenfalls der Monatsdurchschnitt an. Unter dem Chart ist der Abstand des Kurses zur 21-Tage-Linie abgetragen. Mit Ausnahme der Übertreibung Mitte Mai endete jede Erholung ab einer Differenz von rund 20 Prozent zum Gleitenden Durchschnitt (rot gestrichelt). Aktuell verläuft der Taktgeber bei 8350 – das statistische Maximalziel liegt somit ebenfalls im Dunstkreis der 10.000er-Schwelle.



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