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Kolumnist: Frank Schäffler

Berücksichtigung von Negativzinsen im Steuerrecht




22.12.19 11:14
Frank Schäffler

Immer mehr Banken geben durch das langanhaltende Niedrigzinsumfeld die Belastungen, die durch die negativen Einlagezinsen hervorgerufen werden, an ihre Kunden weiter. Für die Sparer stellen diese Negativzinsen dem Grund nach einen Verlust aus Kapitaleinkünften dar, der jedoch bisher nicht mit positiven Einkünften verrechnet werden kann. Die Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag hat jetzt einen Antrag eingebracht, der das ändern soll.


Nach den Vorstellungen der Liberalen sollen von Banken erhobene negative Einlagezinsen für die Überlassung von Kapital für die belasteten Steuerpflichtigen als negative Erträge im Sinne des §20 Abs. 1 Nr. 7 EStG anerkannt und damit im Rahmen der Verlustverrechnung innerhalb der Kapitaleinkünfte verrechnet werden können. „Sparer sollen durch negative Zinsen nicht doppelt belastet werden. Dies wäre jedoch die Folge, wenn sie einerseits negative Zinsen für Guthaben an die Bank entrichten müssen, aber anderseits diese nicht steuerlich geltend machen können“, kommentiert FDP-Finanzexperte Frank Schäffler die Initiative der FDP-Bundestagsfraktion.



Der Antrag kann unter https://bit.ly/36Ra4lE eingesehen werden.
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