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Bayer punktet mit neuen Medikamenten - Aktienanalyse




13.01.22 12:46
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Bayer-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer AG (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) unter die Lupe.

Der DAX-Konzern könne mit neuen Medikamenten gegen Krebs und Nierenleiden bei Patienten und Ärzten punkten. Stefan Oelrich, Chef der Pharmasparte von Bayer, gebe sich im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX zudem zuversichtlich, was das Abfedern der sogenannten Patentklippe beim wichtigen Umsatzbringer Xarelto in wenigen Jahren angehe.

Oelrich habe in dem Gespräch anlässlich einer Pharmabranchenkonferenz der US-Bank JPMorgan in dieser Woche auf zwei wichtige neue Hoffnungsträger verwiesen: 2021 habe Nubeqa zur Behandlung von Prostatakrebs im ersten durchgehenden Jahr am Markt einen Umsatz von rund 220 Millionen Euro erzielt und damit mehr als ursprünglich erwartet, habe der Manager erklärt. Das seit Mitte 2021 in den USA zugelassene Kerendia zur Behandlung von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes habe zudem einen starken Start hingelegt. Für beide Medikamente könnte der Konzern die mittelfristigen Umsatzprognosen wohl schon bald anheben.

"Wir werden uns dieses Thema im Laufe des Jahres anschauen müssen", habe der Manager auf die Frage nach höheren Schätzungen für den Spitzenumsatz mit den Mitteln geantwortet. Für beide kalkuliere Bayer aktuell noch offiziell mit mehr als einer Milliarde Euro als Peak Sales, also dem höchsten Umsatz innerhalb eines Jahres.

Analyst Richard Vosser von der US-Bank JPMorgan zähle beide Medikamente in einer aktuellen Studie zu den größten Wachstumstreibern der Leverkusener im noch jungen Jahr 2022. Er traue Kerendia einen Spitzenumsatz von fast zwei Milliarden US-Dollar im Jahr 2027 zu. Auf Nubeqa blicke er aktuell vorsichtiger als Bayer und kalkuliere ebenfalls für 2027 mit einer Dreiviertelmilliarde Dollar.

Die neuen Produkte in der Pharma-Pipeline von Bayer würden am Markt gut ankommen. Nur so könne es auch gelingen, dass das Unternehmen die durch die Patentklippe entstehenden Umsatzeinbußen in den nächsten Jahren zu kompensieren. Das dominante Thema bei den Leverkusenern würden jedoch die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten bleiben, die immer noch nicht endgültig vom Tisch seien.

Daher rät DER AKTIONÄR weiter von einem Einstieg bei der Bayer-Aktie ab, so Michel Doepke. (Analyse vom 13.01.2022)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Bayer-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Bayer-Aktie:
50,99 EUR +0,20% (13.01.2022, 12:31)

XETRA-Aktienkurs Bayer-Aktie:
51,07 EUR -0,14% (13.01.2022, 12:17)

ISIN Bayer-Aktie:
DE000BAY0017

WKN Bayer-Aktie:
BAY001

Ticker-Symbol Bayer-Aktie:
BAYN

NASDAQ OTC-Symbol Bayer-Aktie:
BAYZF

Kurzprofil Bayer AG:

Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität.

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de. (13.01.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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