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Bayer: Weitere Milliarden für den Glyphosatrechtsstreit in den USA - Aktienanalyse




29.07.21 17:06
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Bayer-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thomas Bergmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie des Chemie- und Pharmagiganten Bayer AG (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Bayer lege für den ohnehin schon teuren Glyphosatrechtsstreit in den USA weitere Milliarden auf die Seite. Das Unternehmen baue damit vor, sollte ein wegweisender Fall nicht zu Gunsten des DAX-Konzerns entschieden werden. Die Anleger würden die Entscheidung mit Kursgewinnen quittieren.

Wie der Pharma- und Agrarchemiekonzern am Donnerstagnachmittag mitgeteilt habe, werde für das zweite Quartal 2021 eine zusätzliche Rückstellung in Höhe von brutto 4,5 Milliarden Dollar vor Steuern und Abzinsung gebildet.

Damit sollten mögliche langfristige Risiken abgedeckt werden, falls nämlich das oberste US-Gericht, der Supreme Court, einen wegweisenden Fall entweder nicht zur Verhandlung annehme oder im Sinne der Kläger urteile. In diesem Fall würde Bayer ein eigenes Programm aufsetzen, um mit weiteren Klagen in der Causa Glyphosat umzugehen. Gleichwohl habe sich der Konzern zuversichtlich gezeigt, dass der Supreme Court ein für das Unternehmen vorteilhaftes Urteil falle.

Konzernchef Werner Baumann setze große Hoffnungen auf die Entscheidung des obersten US-Gerichts. Dabei gehe es um den Fall des Klägers Edwin Hardeman, der Glyphosat für seine Krebserkrankung verantwortlich mache und dem insgesamt gut 25 Millionen Dollar Schadenersatz zugesprochen worden seien. Bayer wolle den aktuellen Angaben zufolge den Antrag auf Überprüfung des Hardeman-Falls im August einreichen, eine endgültige Entscheidung sei dann vermutlich 2022 zu erwarten. Von einem für Bayer positiven Urteil würden sich die Leverkusener eine Signalwirkung versprechen.

Das Management von Bayer versuche mit dem Schritt perspektivisch einen Schlussstrich unter den milliardenteuren Rechtsstreit zu ziehen. So sei in einem umfangreichen Vergleich der Umgang mit bereits vorliegenden Klagen geregelt worden, wovon laut Angaben vom Mai 96.000 Fälle endgültig beigelegt seien. Offen sei dagegen weiterhin der Umgang mit künftigen Klagen. Hierfür habe Bayer jüngst einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt, nachdem ein Richter vorherige Lösungsvorschläge abgelehnt habe.

Alles in allem habe Bayer für das Gesamtpaket bisher mehr als elf Milliarden Dollar vorgesehen, zu denen nun weitere 4,5 Milliarden hinzukämen.

Die zuletzt erfreuliche operative Entwicklung werde weiterhin von den Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten überschattet. "Der Aktionär" bleibt deshalb bei seiner Einschätzung, dass es bessere Werte als Bayer gibt, so Thomas Bergmann. (Analyse vom 29.07.2021)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Bayer-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Bayer-Aktie:
51,09 EUR +1,27% (29.07.2021, 17:05)

XETRA-Aktienkurs Bayer-Aktie:
51,19 EUR +1,33% (29.07.2021, 16:50)

ISIN Bayer-Aktie:
DE000BAY0017

WKN Bayer-Aktie:
BAY001

Ticker-Symbol Bayer-Aktie:
BAYN

NASDAQ OTC-Symbol Bayer-Aktie:
BAYZF

Kurzprofil Bayer AG:

Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität.

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de. (29.07.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000BAY0017 BAY001 57,73 € 39,91 €
Metadaten
Ratingstufe:Ohne
Analysten: Thomas Bergmann
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
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