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Bayer: Viel Negatives im Kurs einpreist - Aktienanalyse




16.05.19 09:55
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Bayer-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel, Redakteurin des Anlegermagazins "Der Aktionär", nimmt die Aktie des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer AG (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, Nasdaq OTC-Symbol: BAYZF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die von einer US-Jury gegen Bayer verhängte Milliardenstrafe bringe den Leverkusener Konzern nach Einschätzung der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) in eine gefährliche Lage. "Das Schicksal von Bayer liegt jetzt in der Hand des US-Richters, der als nächster die Höhe der Strafe prüft", habe DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Das sei "erschreckend".

In einem Prozess um mögliche Krebsrisiken des von der Bayer-Tochter Monsanto hergestellten glyphosatbasierten Unkrautvernichters Roundup habe eine Geschworenen-Jury im kalifornischen Oakland den Konzern am Montag zu Schadenersatz in Höhe von insgesamt mehr als zwei Milliarden Dollar ein Rentnerehepaar verurteilt. Dieses mache geltend, wegen des Unkrautvernichters an Krebs erkrankt zu sein. Bayer habe bereits angekündigt, Rechtsmittel gegen die Entscheidung der Jury einzulegen.

Tüngler habe betont, das Urteil zeige auch, dass Bayer das mit der Monsanto-Übernahme verbundene Reputationsrisiko offenbar unterschätzt habe. Der Leverkusener Konzern sei immer davon ausgegangen, dass es nur in Deutschland ein Problem mit dem Image des in der Gentechnik sehr aktiven US-Konzerns gebe. Doch seitdem Monsanto nicht mehr amerikanisch sei, sei offensichtlich auch die Stimmung in den USA gekippt.

Das jüngste Urteil erschwere auch einen Vergleich massiv. "Die Dimension ist so unfassbar aus allen Fugen geraten. Da ist in nächster Zeit kaum mehr ein Raum für eine Einigung", habe Tüngler gesagt. Auch wenn die von Bayer zu zahlende Summe wohl am Ende noch deutlich reduziert werde, werde das erst einmal nur wenig helfen.

Bei all den Hiobsbotschaften im Zusammenhang mit den Glyphosat-Prozessen sei fast untergegangen, dass Bayer seine Sonnenschutzmarke Coppertone habe verkaufen können. Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf zahle dafür mehr als eine halbe Milliarde Euro. Geld, das man derzeit gut brauchen könne. Weitere Verkäufe, wie beispielsweise der der Tiergesundheit, dürften folgen.

Die Aktie von Bayer sei zuletzt kurzzeitig unter das Märztief dieses Jahres gerutscht, habe diese Marke aber wieder zurückerobern können.

Mittlerweile ist zwar viel Negatives im Kurs von Bayer einpreist, aufgrund der anhaltenden Unsicherheit sollten Anleger vorerst weiter das Geschehen von der Seite beobachten, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 16.05.2019)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Bayer-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Bayer-Aktie:
55,93 EUR -1,51% (16.05.2019, 10:15)

Xetra-Aktienkurs Bayer-Aktie:
55,88 EUR -1,01% (15.05.2019, 10:01)

ISIN Bayer-Aktie:
DE000BAY0017

WKN Bayer-Aktie:
BAY001

Ticker-Symbol Bayer-Aktie:
BAYN

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Bayer-Aktie:
BAYZF

Kurzprofil Bayer AG:

Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, Nasdaq OTC-Symbol: BAYZF) ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität.

Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 39,6 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de. (16.05.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
56,07 € 55,80 € 0,27 € +0,48% 21.05./20:30
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000BAY0017 BAY001 103,74 € 53,65 €
Metadaten
Ratingstufe:Ohne
Analysten: Marion Schlegel
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
56,14 € +0,25%  21.05.19
Hannover 56,28 € +1,33%  21.05.19
Düsseldorf 56,30 € +1,00%  21.05.19
München 56,17 € +0,81%  21.05.19
Frankfurt 56,02 € +0,61%  21.05.19
Xetra 56,07 € +0,48%  21.05.19
Berlin 56,02 € +0,48%  21.05.19
Stuttgart 55,93 € +0,32%  21.05.19
Nasdaq OTC Other 62,85 $ -0,24%  21.05.19
Hamburg 55,92 € -0,30%  21.05.19
  = Realtime
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