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Bayer: Rechtsstreit um irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern beendet - Aktienanalyse




31.03.20 09:20
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Bayer-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Leon Müller vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Agrarchemie- und Pharmakonzerns Bayer AG (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, Nasdaq OTC-Symbol: BAYZF) unter die Lupe.

Bayer beende einen jahrelangen Rechtsstreit in den USA um die angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat. Die Einigung koste Gerichtsunterlagen zufolge nur vergleichsweise wenige Millionen Euro. Aber: Den Kopf aus der Schlinge gezogen habe Bayer damit noch keinesfalls.

Es sei ein Fortschritt: Bayer habe sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgehe, habe der deutsche Agrarchemie- und Pharmakonzern sich bereit erklärt, 39,6 Millionen Dollar - umgerechnet 35,8 Millionen Euro - zu zahlen.

In dem Verfahren gehe es darum, ob der 2018 für mehr als 60 Milliarden Dollar von Bayer übernommene US-Saatgutriese Monsanto Gesundheitsrisiken auf den Etiketten seines Unkrautvernichters Roundup verschleiert habe. Die Einigung mit den US-Klägern umfasse auch bestimmte Änderungen bei der Beschriftung des Produkts. Bayer habe den Vergleich in einer Stellungnahme als Lösung zur Zufriedenheit aller Parteien begrüßt. Das zuständige Gericht in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri müsse dem Kompromiss aber noch zustimmen. Der Einigung seien mehr als zwei Jahre lange Rechtsstreitigkeiten in mehreren Bundesgerichtsbezirken vorangegangen.

Einen direkten Zusammenhang mit der US-Klagewelle gegen Bayer wegen angeblicher Krebsrisiken von Monsanto-Unkrautvernichtern wie Roundup gebe es indes nicht. Hier hätten die Vergleichsverhandlungen weiter angedauert, aber es gebe noch keine Gewissheit über eine Einigung, so der Konzern. Zuletzt sei Bayer nach eigenen Angaben mit rund 48.600 US-Klagen wegen angeblicher Krebsgefahren konfrontiert gewesen.

Bei diesen Fällen habe Bayer die ersten drei Gerichtsprozesse in den USA verloren und hohe Schadenersatzurteile kassiert. Allerdings wolle der Konzern die Schuldsprüche in Berufungsverfahren aufheben lassen. Hinter den Kulissen würden schon länger Vergleichsgespräche unter der Aufsicht des US-Staranwalts Ken Feinberg laufen. Analysten würden mit einer Einigung rechnen, die Bayer rund zehn Milliarden Dollar kosten könnte.

Bayer hatte zuletzt mit positiven Nachrichten auf sich aufmerksam gemacht, die einen Einstieg auf der Long-Seite lukrativ erscheinen lassen, so Leon Müller von "Der Aktionär". Ein Stopp bei 42,00 Euro sollte zur Absicherung in dem volatilen Marktumfeld nicht fehlen. (Analyse vom 31.03.2020)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Bayer-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Bayer-Aktie:
54,93 EUR +3,68% (31.03.2020, 09:16)

Xetra-Aktienkurs Bayer-Aktie:
54,45 EUR +3,36% (31.03.2020, 09:01)

ISIN Bayer-Aktie:
DE000BAY0017

WKN Bayer-Aktie:
BAY001

Ticker-Symbol Bayer-Aktie:
BAYN

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Bayer-Aktie:
BAYZF

Kurzprofil Bayer AG:

Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, Nasdaq OTC-Symbol: BAYZF) ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität.

Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de. (31.03.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000BAY0017 BAY001 78,34 € 44,86 €
Metadaten
Ratingstufe:Ohne
Analysten: Leon Müller
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
62,00 € +0,67%  09:40
Nasdaq OTC Other 69,22 $ +2,58%  28.05.20
Berlin 62,02 € +1,81%  09:21
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