Bayer CropScience schließt Vergleich im Rechtsstreit um gentechnisch veränderten Reis
04.07.11 08:19
aktiencheck.de EXKLUSIV
Leverkusen (aktiencheck.de AG) - Der Pharmakonzern Bayer AG (ISIN DE000BAY0017 / WKN BAY001) gab am Samstag bekannt, dass sich Bayer CropScience im Rechtsstreit um gentechnisch veränderten Reis mit den Anwälten, die Anbauer von US-Langkornreis vertreten, außergerichtlich geeinigt hat.
Den Angaben zufolge wird das Unternehmen zur Beilegung der Forderungen der Farmer bis zu 750 Mio. US-Dollar zahlen. An dem Vergleichsprogramm können alle US-Landwirte teilnehmen, die im Zeitraum von 2006 bis 2010 Langkornreis angebaut haben. Vergleichsvereinbarungen wurden mit zwei Gruppen von Klägervertretern geschlossen. Eine Vereinbarung bezieht sich auf Fälle am Bundesgericht, eine zweite auf die Fälle, die an Gerichten der einzelnen Bundesstaaten anhängig sind. Für die praktische Abwicklung der beiden Vereinbarungen wird die BrownGreer plc als unabhängiger Dritter zuständig sein.
Obwohl Bayer CropScience der Überzeugung ist, im Umgang mit seinem gentechnisch veränderten Reis verantwortlich gehandelt zu haben, liegt eine Beilegung des Rechtsstreits im Geschäftsinteresse des Unternehmens. Die Vereinbarungen werden nur dann gültig, wenn die teilnehmenden Landwirte mindestens 85 Prozent der Anbaufläche von Langkornreis in den USA repräsentieren, hieß es.
Für Bayer CropScience sei die Berücksichtigung aller Anbauer von Langkornreis im Vergleichsprogramm - unabhängig davon, ob sie Klage eingereicht hätten oder nicht - ein überaus wichtiger Aspekt. Damit demonstriere das Unternehmen sein langfristiges Bekenntnis zum Reis, einer wichtigen Kultur für Bayer CropScience weltweit.
Wie weiter mitgeteilt wurde, hatte Bayer bereits in der Vergangenheit angemessene Rückstellungen für das Vergleichsprogramm gebildet.
Die Aktie von Bayer notierte zuletzt bei 55,67 Euro (+0,41 Prozent). (04.07.2011/ac/e/a)
Den Angaben zufolge wird das Unternehmen zur Beilegung der Forderungen der Farmer bis zu 750 Mio. US-Dollar zahlen. An dem Vergleichsprogramm können alle US-Landwirte teilnehmen, die im Zeitraum von 2006 bis 2010 Langkornreis angebaut haben. Vergleichsvereinbarungen wurden mit zwei Gruppen von Klägervertretern geschlossen. Eine Vereinbarung bezieht sich auf Fälle am Bundesgericht, eine zweite auf die Fälle, die an Gerichten der einzelnen Bundesstaaten anhängig sind. Für die praktische Abwicklung der beiden Vereinbarungen wird die BrownGreer plc als unabhängiger Dritter zuständig sein.
Für Bayer CropScience sei die Berücksichtigung aller Anbauer von Langkornreis im Vergleichsprogramm - unabhängig davon, ob sie Klage eingereicht hätten oder nicht - ein überaus wichtiger Aspekt. Damit demonstriere das Unternehmen sein langfristiges Bekenntnis zum Reis, einer wichtigen Kultur für Bayer CropScience weltweit.
Wie weiter mitgeteilt wurde, hatte Bayer bereits in der Vergangenheit angemessene Rückstellungen für das Vergleichsprogramm gebildet.
Die Aktie von Bayer notierte zuletzt bei 55,67 Euro (+0,41 Prozent). (04.07.2011/ac/e/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 50,902 € | 50,06 € | 0,842 € | +1,68% | 25.05./21:09 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000BAY0017 | BAY001 | 58,61 € | 35,40 € | |
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