Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Auslandsaktien: Positive Trends




06.01.18 11:25
Redaktion boerse-frankfurt.de


Es gibt viele Gewinner im Börsenjahr 2017. In Europa stechen der polnische, der österreichische und der griechische Aktienmarkt heraus. Auch Chinas Aktien stiegen deutlich. 4. Januar 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit deutschen Aktien lagen Anleger im abgelaufenen Jahr nicht schlecht: Um 13 Prozent hat der DAX 2017 zugelegt, der MDAX sogar um 18 Prozent. Doch an einigen ausländischen Börsen ging es noch deutlicher nach oben, etwa in den USA. Der Dow Jones stieg um satte 25 Prozent, der Nasdaq 100 sogar um 31 Prozent. Allerdings: In Euro kalkulierende Anleger müssen sich wegen der US-Dollar-Schwäche mit weniger begnügen, beim Dow Jones etwa mit knapp 11 Prozent. 

Börsen in Warschau, Wien und Athen überzeugen


Zu den Spitzenreitern 2017 gehört - in Euro - nach einigen kleineren und exotischen Börsen wie der der Mongolei, der Ukraine, Kasachstan und Lettland die polnische Börse, die, gemessen am WIG 20 - um 33,6 Prozent zugelegt hat. Wer dort die richtige Wahl traf, erzielte sogar noch höhere Gewinne: "Mit 79 Prozent weit überdurchschnittlich abgeschnitten hat zum Beispiel die PKO Bank Polski (WKN A0DLEV)", berichtet Roland Stadler von der Baader Bank. 

Österreichische Aktien sind im vergangenen Jahr ebenfalls besser gelaufen als deutsche, der ATX legte um 29 Prozent zu. "Einer der Spitzenreiter ist hier der Öl- und Gaskonzern OMV (WKN 874341) mit 55 Prozent", stellt der Händler fest. Auch der griechische Aktienmarkt hat Anlegern mit einem Plus von 26 Prozent im Athex Composite viel Freude bereitet. Genau richtig lagen Aktionäre zum Beispiel mit der Fluggesellschaft Aegean Airlines (WKN A0MWBR), die auf ein Plus von 29 Prozent kam, oder dem Baudienstleister Ellaktor (WKN 906021) mit 45 Prozent, wie Stadler anmerkt. Selbst einige Penny Stocks wie die Eurobank Ergasias (WKN A2ABD1), die durch die Finanz- und die Griechenland-Krise viel Federn haben lassen müssen, konnten sich etwas erholen. 

Chinas Aktienmarkt brummt  

Der Hongkonger Hang Seng hängte mit einem Plus von 18,7 Prozent - in Euro - den DAX ebenfalls ab, der chinesische Festlandsindex CSI lag mit dem deutschen Aktienindex immerhin noch gleichauf. In China gehörten - wie in der ganzen Welt - Technologieaktien zu den Überfliegern, ein Beispiel ist Tencent. 

Der Aktienkurs des Internet-Konzerns, der unter anderem in den Bereichen Messenger-Dienste, soziale Netzwerke und Online-Spiele tätig ist, verdoppelte sich an der Börse Frankfurt (WKN A1138D) 2017 auf 44 Euro, aktuell sind es sogar schon 46,35 Euro. "Im Dezember gab es noch einen Schub durch die Nachricht, dass Tencent seine Online-Reise-Beteiligungen mit dem größten chinesischen Online-Reiseanbieter Ctrip.com International zusammengeschlossen hat", erläutert Walter Vorhauser von Oddo Seydler. Tencent stoße in immer mehr Bereiche vor. "Das wird wohl auch noch weitergehen."


VorhauserVorhauser  

Kursverdreifachung bei Geely


Einen noch rasanteren Höhenflug hat der Autobauer Geely hingelegt, der Kurs der Volvo-Mutter hat sich 2017 mehr als verdreifacht auf 2,90 Euro. Seit Sommer 2016 hat sich der Kurs sogar versechsfacht. "Im Dezember hat noch die Meldung positiv überrascht, dass Geely sich nun auch an der Lkw-Sparte von Volvo beteiligen wird", berichtet Vorhauser. 

Er hält Geely für einen der ganz großen Profiteure des Trends hin zur Elektromobilität. "Geely ist da schon sehr weit, und im Gegensatz zu Tesla steigen Produktions- und Verkaufszahlen von Quartal zu Quartal." Geely hatte angekündigt, für Volvo schon ab 2019 ausschließlich elektrifizierte Pkw auf den Markt bringen zu wollen. China ist der IT Times zufolge inzwischen weltgrößter Markt für Elektroautos, dort habe sich 2017 die Zahl der E-Autos gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Mit dem Modell Emgrand EV habe Geely den Sprung auf Platz 3 der meistverkauften Elektroautos in China geschafft. 

von: Anna-Maria Borse
4. Januar 2018, © Deutsche Börse AG




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