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Ausblick für die Weltwirtschaft bleibt weiterhin gut




07.09.18 15:52
National-Bank AG

Essen (www.aktiencheck.de) - Der Ausblick für die Weltwirtschaft bleibt weiterhin gut und hat sich grundsätzlich sogar aufgehellt, da sich bei anhaltend guter konjunktureller Indikation mit dem Treffen von Präsident Trump und Kommissionspräsident Juncker erste Lösungsansätze im Handelskonflikt abgezeichnet haben, so die Analysten der National-Bank AG.

Die US-Wirtschaft bleibe derweil wohl auch im dritten Quartal weiterhin auf gutem Wege: Zuletzt hätten vor allem die ISM-Daten mit einem 14-Jahreshoch darauf gedeutet, dass das konjunkturelle Tempo auch weiterhin sehr hoch bleibe. Nachdem das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal bereits mit 4,2% gewachsen sei, würden die Daten für das dritte Quartal auf eine annualisierte Wachstumsrate oberhalb von 3% verweisen. Die Analysten der National-Bank AG würden davon ausgehen, dass die US-Konjunktur auch mittel- und längerfristig noch einige positive Überraschungen parat habe: Die finanzielle Lage der Haushalte bleibe so robust, dass der Aufschwung noch mehrere Jahre tragen sollte. Vor allem die Rekordindikation für eine weiterhin starke Investitionstätigkeit berge die Chance, dass das Potenzialwachstum - nach langen Jahren des Niedergangs - wieder zulegen könne. Dies wäre auch mit ein Erklärungsansatz dafür, dass der Preistrend - maßgeblich getragen von der moderaten Lohnentwicklung - so gedämpft verlaufe. Nach einer längeren Phase rückläufiger Indikationen habe sich auch der Ausblick für das Euroland mit den jüngsten ifo-Zahlen wieder gefestigt. Diese Entwicklung bestätige Vermutung der Analysten der National-Bank AG, dass auch die gesamteuropäischen Frühindikatoren wieder stärker nach oben trenden würden. Im Ergebnis dürfte das Wachstumstempo in den kommenden Quartalen mit 0,5% wieder etwas höher liegen.

Mit Blick auf den Sell-Off in Teilen der Emerging Markets gehen würden die Analysten der National-Bank AG davon ausgehen, dass dieser auf der globalen Ebene kaum spürbar werde:
Es handle sich hier mit der Türkei, Argentinien, Südafrika und Brasilien vor allem um "die üblichen Verdächtigen". Insbesondere mit Blick auf Argentinien und Brasilien gehe es hier um Länder, die aus einer bestimmten politökonomischen Konstellation offenkundig nicht in der Lage seien, über einen längeren Zeitraum eine tragfähige makroökonomische Politik durchzuführen - daher würden sie im weltwirtschaftlichen Konzert auch nur eine Nebenrolle spielen: Der Anteil Asiens an den globalen Wachstumsraten sei rund 15-mal höher als der Lateinamerikas! Für den Verlauf der Weltwirtschaft und für die Konstellation an den Kapitalmärkten insgesamt maßgeblich seien daher die großen Blöcke Asien, Europa und die USA. In den beiden letzteren sei die Dynamik - wie oben argumentiert - weiter aufwärts gerichtet. Im Ergebnis deute die globale Datenlage derzeit auf Wachstumsraten um 4% p.a. (07.09.2018/ac/a/m)





 
 
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