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Kolumnist: Björn Junker

Arctic Star entdeckt dritten Kimberlit neben Black und White Wolf




06.02.18 14:13
Björn Junker

Arctic Star Exploration Corp (TSXV: ADD; FSE 82A1) hat die Entdeckung eines weiteren Kimberlits auf seinem Timantti Diamantenprojekt in Finnland gemeldet. Bisher waren zwei diamanthaltige Kimberlite bekannt: White Wolf und Black Wolf. Der neue Kimberlit liegt nur 230 Meter nordwestlich von Black Wolf. Der weltweit anerkannte Diamantenexperte Roy Spencer sieht die Entdeckung als Bestätigung für die Hypothese, dass die Explorationslizenz von Arctic Star möglicherweise ein ganzes Feld von Kimberlitschloten nördlich der Stadt Kuusamo umfasst.


Spencer bezeichnete die Wahrscheinlichkeit weiterer Kimberlitfunde sogar als ziemlich hoch („quite high“). Je mehr Kimberlite gefunden werden, desto höher liegt die statistische Chance, dass auch ein wirtschaftlich auszubeutender Kimberlit darunter ist. Hinzu kommt, dass dank der guten Infrastruktur in Finnland schon Gehalte von 0,3 Karat für die wirtschaftliche Ausbeutung genügen würden. Zum Vergleich: Diamantenprojekte im Norden Kanadas benötigen im Durchschnitt 2 Karat, um die hohen Infrastrukturkosten und laufenden Kosten zu erwirtschaften.


Die Bestätigung des dritten Kimberlits verdankt sich unter anderem der Auswertung eines alten Bohrkerns aus dem Jahr 2005. Der Bohrkern lagerte beim Finnischen Geologischen Dienst GTK in Loppi. Der finnische Kimberlitexperte Dr Hugh O’Brien vom GTK hat die entsprechenden petrographischen und mineralogischen Studien zur Bestätigung des Kimberlits durchgeführt.


Die Bohrung selbst wurde schon im Juni 2005 durchgeführt, also vor mittlerweile 13 Jahren! Damals hatte die Explorationsgesellschaft Karhu Mining Oy ein geophysikalisches magnetisches Ziel beprobt. Bohrung D476 durchteufte einen Meter Kimberlit in einem Winkel von 45 Grad innerhalb einer Zone, die starke Anzeichen von abgeschertem, bröckeligen Fels aufwies. Wichtig für die Einordnung der „neuen“ Entdeckung ist insbesondere O’Briens Aussage, dass die Probe reich an so genannten Indikatormineralen ist. Unter anderem wurden olivine Makrokristalle mit 5 Millimeter Durchmesser identifiziert. Die statistische Verteilung von Indikatormineralen ist für die Diamantenexploration eine der wichtigsten Hilfsmittel bei der Prognose der zu erwartenden Qualität der Steine.


Das Wolfsrudel an Kimberlitschloten in Finnland wächst – das ist sehr ermutigend für Arctic Star. Es wird erwartet, dass die Gesellschaft in Kürze den neuen Kimberlit durch eigene Bohrungen erkunden wird. Spätestens dann sollte die Aktie reagieren, denn falls die Bohrung erfolgreich ist, kann ein Diamantenexplorer über Nacht völlig neu bewertet werden. Man sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass Arctic von weltweit führenden Diamantenexperten geleitet wird. Sowohl Roy Spencer als auch Buddy Doyle haben in ihrer Karriere erfolgreich Minen (für große Bergbaukonzerne wie De Beers und Rio Tinto) gefunden, und zwar in den Ländern Botswana, Russland, und Kanada. Arctic könnte das erste Unternehmen sein, dass eine Diamantenmine in Europa entdeckt. Wir finden diese Vorstellung faszinierend.


Das Unternehmen besitzt das Timantti Diamantprojekt in Finnland mit einer Explorationslizenz von 243 ha, sowie einer 95.700 ha umfassenden Explorationsreservierung. Für den Fall, dass ein größeres Kimberlitfeld entdeckt wird, bedeutet dies, dass Arctic allein die Lizenz halten würde.




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