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Apple lässt Bombe platzen - Alstom will Zug-Geschäft von Bombardier übernehmen - HSBC plant weitere Restrukturierungen




18.02.20 09:58
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Die Bombe ließ gestern Apple (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Ticker-Symbol: APC, Nasdaq-Symbol: AAPL) platzen, zumal das Unternehmen seine Umsatzprognose für sein März-Quartal wegen der in Verbindung mit dem Coronavirus resultierenden Produktionsunterbrechungen beim iPhone und einer geringeren iPhone-Nachfrage in China (geschlossene Geschäfte bzw. kürzere Öffnungszeiten) nicht erfüllen wird können, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Die Apple-Zuliefererkette in Europa (u.a. Dialog Semiconductor (ISIN: GB0059822006, WKN: 927200, Ticker-Symbol: DLG, NASDAQ OTC- Symbol: DLGNF), ams (ISIN: AT0000A18XM4, WKN: A118Z8, Ticker-Symbol: DQW1, SIX Swiss Ex: AMS, Nasdaq OTC-Symbol: AUKUF), Infineon (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, Nasdaq OTC-Symbol: IFNNF)) und in den USA werde heute wohl zur Schwäche neigen, nachdem bereits TDK (ISIN: JP3538800008, WKN: 857032, Ticker-Symbol: TDK) (-4,2%) und Murata (ISIN: JP3914400001, WKN: 853657, Ticker-Symbol: MUR1) (-3,4%) im asiatischen Handel heute stärker verloren hatten.

Alstom (ISIN: FR0010220475, WKN: A0F7BK, Ticker-Symbol: AOMD, EN Paris: ALO, Nasdaq OTC-Symbol: AOMFF) habe mit Bombardier (ISIN: CA0977512007, WKN: 866671, Ticker-Symbol: BBDB, TSE-Symbol: BBD) eine Vereinbarung zum Kauf von dessen Zug-Geschäft für über USD 7 Mrd. bekanntgegeben. Obwohl wettbewerbsrechtlich mit einigem Gegenwind für diesen Deal zu rechnen sei, habe die Alstom-Aktie mit einem Aufschlag von 3,5% auf die Nachrichten reagiert.

HSBC (ISIN: GB0005405286, WKN: 923893, Ticker-Symbol: HBC1, London: HSBA, Nasdaq OTC-Symbol: HBCYF) habe nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr weitere tiefgreifende Restrukturierungen angekündigt (u.a. Mitarbeiterabbau, Kürzungen im Investmentbanking). Dazu nehme das Institut Abschreibungen in Höhe von USD 7,3 Mrd. vor.

Stärker verloren habe gestern die Aktie von KONE (ISIN: FI0009013403, WKN: A0ET4X, Ticker-Symbol: KC4) (-4,6%) nachdem bekannt geworden sei, dass das Unternehmen im Bieterverfahren um die lukrative Aufzugssparte von thyssenkrupp (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) aus dem Rennen sei. (18.02.2020/ac/a/m)






 
 
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