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Kolumnist: Frank Schäffler

Anstieg der weltweiten Rüstungsausgaben




02.05.20 09:07
Frank Schäffler

Von 2018 bis 2019 sind die Militärausgaben laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI um 3,6 Prozent auf 1,92 Billionen US-Dollar, etwa 1,78 Billionen Euro, angestiegen. Damit erreichen sie das höchste Niveau seit 1988. Deutschland erhöhte laut der Datenlage des SIPRI sein Verteidigungsbudget 2019 zwar um zehn Prozent auf 49,3 Milliarden US-Dollar, dennoch blieb der Anteil am BIP mit 1,3 Prozent deutlich unter der NATO-Marke von 2,0 Prozent und nach Japan der zweitniedrigste in den Top 15 nach Höhe der Ausgaben.


Gleichzeitig war die Steigerungsrate von zehn Prozent für sich genommen die höchste unter den Top 15. Dies macht deutlich, dass Ergebnisse einzelner Länder immer im Vergleich mit anderen Staaten gesehen werden müssen und die Höhe eines Verteidigungsbudgets sowohl absolut als auch  relativ zu relevanten Kennziffern beurteilt werden muss. Nach dem Verteidigungspolitiker Christian Sauter müsse der Aufwuchs weiter voranschreiten und verstetigt werden, damit die Bundeswehr nicht zuletzt ihre wachsenden Aufgaben in der Landes- und Bündnisverteidigung erfüllen könne.


  „Man muss es realistisch sehen: Die anhaltende Verschlechterung des internationalen Sicherheitsumfeldes wird sich durch COVID-19 nicht bessern und Militärausgaben orientieren sich stets an Worst-Case-Szenarien.“
Die SIPRI-Studie finden Sie hier: https://bit.ly/2W51ax4
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