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Die Anfälligkeit der Märkte steigt




11.10.18 13:30
Berenberg

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Die Unruhe an den internationalen Finanzmärkten nimmt zu. Das ist laut Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management von Berenberg, das Ergebnis einer längerfristigen Entwicklung, denn die Struktur und das Verhalten der Kapitalmärkte haben sich in den vergangenen zehn Jahren wesentlich verändert.

Die Jahre niedriger Anleiherenditen und quantitativer Lockerung durch die Zentralbanken hätten Spuren im Agieren der Anleger hinterlassen. Zudem hätten die zunehmende Regulierung der Banken nach der Finanzkrise, die Verfügbarkeit schnellerer und billigerer Computer sowie der Vormarsch börsengehandelter Fonds und strukturierter Produkte die Qualität der Liquidität an den Märkten verändert. Die Konsequenzen seien einseitige Positionierungen, Scheinsicherheit, fehlende Diversifikation und bei anspringender Volatilität eine versiegende Liquidität. "Flash Crashs" sowie wiederkehrende, abrupte Korrekturbewegungen kämen immer häufiger vor. De facto würden solche Ereignisse heute zum normalen Marktumfeld gehören. Anleger sollten sich dessen bewusst sein und ihre Portfolios vor diesem Hintergrund überprüfen. Für Anleger, die nicht systematisch agieren würden, böten solche Marktbewegungen aber auch Opportunitäten. (11.10.2018/ac/a/m)





 
 
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