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Allianz meldet Gewinnrückgang - VW denkt über Börsengang von Porsche - Energiekrise belastet US-Geschäft von RWE




19.02.21 13:54
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Trotz der gemischten asiatischen Sitzung notieren die Aktienmärkte in Europa am letzten Handelstag der Woche höher, so die Experten von XTB.

In ganz Europa seien Gewinne zu beobachten, wobei der deutsche Leitindex DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) und der französische CAC40 (ISIN: FR0003500008, WKN: 969400) um rund 0,5% zulegen würden. Der britische FTSE 100 (ISIN: GB0001383545, WKN: 969378) sei ein Nachzügler, da er nur leicht über dem gestrigen Schlusskurs notiere. Die Aktien in Europa hätten nach der Veröffentlichung der soliden PMI-Daten aus Deutschland zulegen können.

Der DAX habe gestern einen Rückschlag erlitten, habe aber bei 13.845 Punkten Unterstützung finden können. Der Bereich werde durch das 38,2% Retracement der Ende Januar begonnenen Aufwärtsbewegung markiert. Der Index sei heute über die obere Begrenzung der Marktgeometrie ausgebrochen und habe die Widerstandszone im Bereich oberhalb der 13.950-Punkte-Marke erreicht. Die Reaktion auf diese Zone werde entscheidend sein. Sollte der Index nicht nach oben ausbrechen, könnte eine Handelsspanne zwischen 13.845 und 13.950 Punkten beginnen. Andererseits könnte ein Ausbruch über 13.950 Punkte das Ende der Abwärtskorrektur bestätigen und eine größere Aufwärtsbewegung einläuten. In einem solchen Szenario könnte der erste zu beachtende Widerstand im Bereich von 14.020 Punkten gefunden werden, wo der SMA200 liege.

Unternehmensnachrichten:

Die Allianz (ISIN: DE0008404005, WKN: 840400, Ticker-Symbol: ALV, NASDAQ OTC-Symbol: ALIZF) habe heute die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Der Umsatz sei 2020 um 1,3% auf 140,5 Mrd. Euro zurückgegangen. Der Umsatzrückgang sei auf eine schwächere Performance der Lebens- und Krankenversicherungssparte zurückzuführen, die 2020 einen Umsatzrückgang von 3,1% verzeichnet habe. Das operative Ergebnis der Allianz sei um 9,3% auf 10,75 Mrd. Euro gesunken. Die Vermögensverwaltung sei das einzige Segment gewesen, das dem Unternehmen im Jahr 2020 einen höheren Gewinn als im Vorjahr beschert habe. Der Nettogewinn sei um 14,1% auf 8,3 Mrd. Euro gesunken und der Gewinn je Aktie sei um 12,8% auf 18,90 Euro zurückgegangen. Der Versicherer habe eine Dividende von 9,60 Euro je Aktie vorgeschlagen, die gegenüber 2019 unverändert bleibe. Die Allianz erwarte eine Wiederaufnahme des Gewinnwachstums im Jahr 2021 (Prognose: 12 bis 14,5 Mrd. Euro). Die Entscheidung, ob die Rückkäufe wieder aufgenommen würden, solle in der zweiten Jahreshälfte getroffen werden.

Laut einem Bericht von Bloomberg denke Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) über einen Börsengang der Sportwagensparte Porsche (ISIN: DE000PAH0038, WKN: PAH003, Ticker-Symbol: PAH3, NASDAQ OTC-Symbol: POAHF) nach. Das Unternehmen befinde sich in Gesprächen mit Beratern über den möglichen Börsengang von Porsche. Die Erlöse aus dem Verkauf könnten für Akquisitionen oder Technologie-Investitionen verwendet werden.

RWE (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, NASDAQ OTC-Symbol: RWNFF) habe gewarnt, dass sein Ergebnis aus dem US-Geschäft aufgrund der jüngsten Energiekrise geringer ausfallen werde. Das Unternehmen habe gesagt, dass die arktischen Stürme zu Ausfällen bei seinen Windkraftanlagen in Texas geführt hätten. RWE habe gesagt, dass die negativen Auswirkungen auf die Onshore-Wind- und Solareinheit im Jahr 2021 im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbereich liegen würden, da das Unternehmen Energie zu extrem hohen Marktpreisen habe kaufen müssen, um die Lieferverpflichtungen zu erfüllen. (19.02.2021/ac/a/m)






 
 
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