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Aktienmarkt durch Sorgen über deutliche Neuverschuldung Italiens tief ins Minus gedrückt




11.10.18 11:35
Nord LB

FrankfurtHannover (www.aktiencheck.de) - Nachdem am deutschen Aktienmarkt (DAX -2,21%, MDAX -2,63%, TecDAX -4,5%) am Vortag noch die Hoffnung bei vielen Marktteilnehmern überwog, wurde gestern die Reißleine gezogen, so die Analysten der Nord LB.

Die Sorgen über eine deutliche Neuverschuldung Italiens und eine schwache Wall Street hätten den Markt tief ins Minus gedrückt.

Die Äußerungen des IWF’s seien an der Wall Street Dow Jones -3,2%, S&P-500 -3,3%, Nasdaq -4,1%) auf ein großes Echo gestoßen. Anleger hätten sich reihenweise von Aktien verabschiedet. Papiere von Luxusgüterproduzenten und Technologie-Unternehmen seien besonders betroffen gewesen.

Der Nikkei-225 notiere im Sog der Wall Street schwach (22.537,27 Punkte).

Die Lufthansa blicke auf einen erfolgreichen Monat September zurück. Die Fluggastzahlen hätten sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,8% erhöht, die Zahl der Flüge sei um 9% angestiegen und der Sitzladefaktor habe um 0,8 Prozentpunkte zugelegt. Lediglich im Frachtraum habe die Lufthansa Einbußen verkraften müssen. Die verkauften Fracht-Tonnenkilometer seien um 1,6% gesunken.

innogy (ISIN: DE000A2AADD2/ WKN A2AADD) könne die Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen in Großbritannien mit dem Konkurrenten SSE weiter schmieden. Die Wettbewerbshüter in London hätten grünes Licht für das Joint Venture erteilt, mit dem die Unternehmen ihre Kräfte im hart umkämpften Stromvertrieb würden bündeln wollen. innogy werde eine Minderheitsbeteiligung von 34,4% an der neuen Gesellschaft halten.

Der Anlagenbauer GEA dämpfe erneut die Erwartungen an die Gewinnmarge für das Gesamtjahr. Grund sei, dass die Ergebnisentwicklung insbesondere bei den Molkereien hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibe. Zwar werde der Umsatz im Gesamtjahr auf Basis konstanter Wechselkurse vermutlich um 7,5% zulegen und damit stärker als zuletzt angenommen. Die operative Gewinnmarge werde aber wohl mit etwa 11,1% geringer ausfallen als zuletzt mit 12 bis 13% angegeben. In Q3 habe GEA nach vorläufigen Angaben Erlöse von etwa 1,18 Mrd. EUR erwirtschaftet, das seien 4% mehr als vor Jahresbeginn. Details würden am 29. Oktober bekannt gegeben.

Die Querelen um die Haushaltspläne der italienischen Regierung seien auch gestern wieder ein Thema am Devisenmarkt gewesen. Dennoch habe es der Euro über die 1,15 USD-Marke zu springen und diese zu halten geschafft.

Die Ölpreise hätten gestern etwas zugelegt. Die Meldung über einen tropischen Wirbelsturm, der Fördergebiete im Golf von Mexiko bedrohe, habe für stabilisierende Notierungen gesorgt.

Der Goldpreis habe sich gestern auf dem niedrigen Niveau des Vortages eingependelt. Trotz all der existierenden Unsicherheiten am Markt - Anleger scheinen diesen beim Gold kein Gewicht geben zu wollen, so die Analysten der Nord LB. Der Goldpreis bleibe auf Jahressicht im Keller. (11.10.2018/ac/a/m)






 
 
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