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Aktienmarkt: Volatilität dürfte kurzfristig erhöht bleiben




12.10.20 15:25
Berenberg

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Der Oktober verlief bis dato deutlich besser als der September. Und die zweite Oktober-Hälfte ist zumindest historisch gesehen noch positiver für die Aktienmärkte, so die Analysten von Berenberg.

Die ersten US-Unternehmen hätten die pessimistischen Q3-Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Zudem habe die erste TV-Debatte zwischen den US-Präsidentschaftskandidaten, der Umgang Donald Trumps mit der Corona-Erkrankung sowie seine einseitige (temporäre) Aufkündigung des Fiskalpakets zu einer erhöhten Siegwahrscheinlichkeit von Joe Biden geführt. Umfragen und Wettmärkte würden nun davon ausgehen, dass die Demokraten auch den Senat übernehmen würden, sodass die Aktienmärkte vermehrt deren Regierungsvorhaben (Fiskalstimulus, teilweise Entspannung im Handelsstreit, Steuererhöhung) einpreisen würden. Die Unsicherheit rund um die Wahlen habe folglich etwas nachgelassen. Für die weitere Entwicklung der Märkte wäre neben den US-Wahlen vor allem die Zulassung eines Corona-Impfstoffes relevant. Die Volatilität dürfte kurzfristig erhöht bleiben.

Die Q3-Berichtssaison in den USA nehme mit den ersten Unternehmenskennzahlen einiger US-Großbanken morgen Fahrt auf. Die ersten Unternehmensberichte der letzten Tage würden auf eine gute Q3-Berichtssaison hoffen lassen. Auch die Politik und insbesondere die US-Wahlen würden die Märkte beschäftigen. Ob die TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten am 22. Oktober stattfinde, sei jedoch unsicher. Am 15./16. Oktober würden auf dem EU-Gipfel u. a. die zukünftige Beziehung zu Großbritannien und der Klimawandel diskutiert. Großbritannien habe hingegen mit dem Abbruch der Gespräche per 15. Oktober gedroht.

Diese Woche würden die ZEW-Konjunkturerwartungen (13.10., DE), die britischen Arbeitsmarktdaten (13.10.), die Eurozone-Industrieproduktion (14.10.), der Empire State und Philadelphia FED Index (15.10., USA) und die US-Einzelhandelsumsätze, die US-Industrieproduktion sowie das US-Verbrauchervertrauen (16.10.) veröffentlicht. In der Folgewoche würden die ersten Einkaufsmanagerindices für Oktober folgen. (12.10.2020/ac/a/m)





 
 
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