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Aktienmarkt: Verunsicherung hält an




04.01.19 10:40
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Problemfelder gibt es zuhauf. Sie liegen insbesondere in den politischen Verhältnissen oder besser gesagt, an den politischen Akteuren, berichten die Analysten der Helaba.

Top-Themen würden der "Brexit" und auch die Politik Donald Trumps bleiben. Wenig Entspannung gebe es von anderen Konflikten wie Syrien oder Taiwan, das jüngst wieder ins Rampenlicht gerückt sei. Zudem sorge der Elektronikriese Apple (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Ticker-Symbol: APC, Nasdaq-Symbol: AAPL) für Verunsicherung. Schwache Verkaufszahlen würden auf dem Geschehen an den Märkten lasten und so seien gestern auch die Zulieferer und andere Technologiewerte unter Druck gekommen.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe entsprechend nicht an den freundlichen Mittwoch anschließen können und zum Schluss 1,55% auf 10.416 Zähler nachgegeben. Wirecard (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, Nasdaq OTC-Symbol: WRCDF) habe die Verliererliste mit einem Abschlag von rund 6% angeführt. Auch Infineon (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, Nasdaq OTC-Symbol: IFNNF), Fresenius (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF) und SAP (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Ticker-Symbol: SAP, Nasdaq OTC-Symbol: SAPGF) hätten unter Druck gestanden.

Die wenigen Gewinner seien von RWE (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, Nasdaq OTC-Symbol: RWNFF), E.ON (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, Nasdaq OTC-Symbol: ENAKF) und Telekom (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE, Nasdaq OTC-Symbol: DTEGF) angeführt worden. Stimmungsaufheller in Form von starken Konjunkturdaten seien heute in der Eurozone nicht zu erwarten und so bleibe die Verunsicherung der Marktteilnehmer wohl zunächst bestehen.

Der gestrige Handelstag habe deutlich gemacht, dass es wohl noch verfrüht erscheine, auf ein Ende des Abwärtstrends zu setzen. Vielmehr bestehe die Gefahr, dass bereits in Kürze ein neues, prozyklisches Verlaufstief markiert werden könnte, was zu einer weiteren Dynamisierung des Abwärtstrends führen würde. Für diese These würden die intakten Verkaufssignale des MACD und des DMI sprechen, letzterer begleitet von einem hohen und steigenden ADX, beim deutschen Leitindex sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis. Auf letztgenannter Zeitebene befinde sich die Stochastic im überverkauften Bereich. Erwähnenswert sei zudem, dass das Tief in der letzten Handelswoche des vergangenen Jahres von einer positiven Divergenz begleitet worden sei. Insofern sei zumindest temporär etwas Konsolidierungspotenzial vorhanden. Entscheidend dafür sei, dass sich der Index oberhalb des Ende des letzten Monats erreichten Tiefs bei 10.279 Zählern und dem Tief vom September 2016 bei 10.174 Punkten halten könne. (04.01.2019/ac/a/m)







 
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