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Aktienmarkt: Panik - warum nur?




09.02.18 16:27
BNP Paribas

Paris (www.aktiencheck.de) - Der vergangene Montag wird in die Geschichtsbücher eingehen: Der Dow Jones (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) stürzte um 1.175 Punkte ab - so viel wie nie zuvor an einem einzigen Tag, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Allerdings: Schwarz sei der Tag nur absolut betrachtet gewesen, das hätten doch leider allzu viele Berichterstatter vergessen. Gemessen am 19. Oktober 1987‚ als das bekannteste Börsenbarometer um 22‚6 Prozent gefallen sei‚ würden die 4‚6 Prozent vom Wochenbeginn eher bescheiden anmuten. Historisches Neuland habe hingegen das Angstbarometer VIX betreten‚ das am Montag mit über 100 Prozent so kräftig angestiegen si wie nie zuvor. Aus Gier sei Angst geworden‚ einige große institutionelle Adressen hätten auf ein Fortbestehen der niedrigen Schwankungsbreiten gewettet und seien im Zuge des explodierenden Volatilitätsindex unter Eindeckungszwang geraten - und hätten eine Stopp-Loss-Kaskade ausgelöst. Doch genau das spreche dafür, dass der jüngste Absturz nur ein technischer Unfall gewesen sei. Einen fundamentalen Auslöser für den Absturz habe es nicht gegeben - abzulesen daran‚ dass es bei Währungen, Bonds oder Rohstoffen vergleichsweise ruhig zugegangen sei.

Panik sei wie so oft der falsche Ratgeber - auch wenn der Blick in die Finanzgeschichte zeige‚ dass die mögliche Erholung nicht das Ende der Durststrecke sein müsse. Seit Ende der 1960er-Jahre habe der S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) - außer 2017 - mindestens einmal pro Jahr korrigiert. Im Schnitt habe der Index um rund 13 Prozent nachgegeben, der Mittelwert für den DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) sei mit rund 17 Prozent noch etwas höher. Sollten die Märkte tatsächlich noch einmal zurückkommen‚ habe das auch sein Gutes: Wer dann die Hand aufhalte‚ sollte sich eher früher als später über steigende Kurse freuen können. An Aktien führe nämlich nach wie vor kein Weg vorbei. Crashkurse seien Kaufkurse - auch wenn der Weg nach oben künftig steiniger werden dürfte. Denn die Zinswende werde so sicher kommen wie das Amen in der Kirche. Ende Januar habe die Rendite der zehn-, fünf- und zweijährigen US-Bonds erstmals seit Mitte 2008 wieder über der Dividendenrendite des S&P 500 von knapp zwei Prozent gelegen.

Es sei der Tribut an die überaus positive Entwicklung der Weltkonjunktur‚ die so gut laufe wie seit sieben Jahren nicht mehr: Während Optimisten das US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal auf 5,4 Prozent veranschlagen würden‚ habe sich selbst das lange kriselnde Europa jenseits der 3-Prozent-Marke etabliert. Der einzige Wermutstropfen: Steigende Zinsen würden den fundamentalen Bewertungsspielraum für Aktien begrenzen‚ weil Dividendenpapiere relativ betrachtet gegenüber Festverzinslichen an Attraktivität verliere. (09.02.2018/ac/a/m)





 
 
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24.753,09 $ 24.811,76 $ -58,67 $ -0,24% 25.05./22:46
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US2605661048 969420 26.617 $ 20.943 $
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
Indizes US 24.753,09 $ -0,24%  25.05.18
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