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Aktienmarkt: Der Euphorie folgt Ernüchterung




05.12.18 08:35
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die anfängliche Euphorie über die Handelsvereinbarungen zwischen den USA und China ist verflogen, berichten die Analysten der Helaba.

Inzwischen würden kritische Töne wieder lauter. Angeheizt worden sei dies von US-Präsident Trump, der per Twitter mit "größeren Zöllen" gedroht habe, sollte es bis zum Ablauf der Frist von 90 Tagen nicht zu einem effektiven Handelsabkommen mit China kommen. Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe seine Vortagsgewinne größtenteils abgegeben. Er habe bei 11.355 Zählern (-1,1%) geschlossen.

Deutlich unter Druck geraten seien die US-amerikanischen Indices. Hier seien neben dem Handelskonflikt auch Konjunktursorgen sowie der Streit zwischen den USA und Russland um die Einhaltung des INF-Abrüstungsvertrags für Mittelstreckenraketen angeführt worden. Der Dow Jones (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) habe 800 Punkte verloren und mit einem Minus von 3,1% geschlossen. Der NASDAQ Composite (ISIN: XC0009694271, WKN: 969427) habe 3,8% nachgegeben.

Die mit Spannung erwarteten Gespräche zwischen den deutschen Autobossen (Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF), BMW (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF), VW (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF)) und US-Vertretern im Weißen Haus hätten keinen großen Einfluss auf das Marktgeschehen gehabt. Die Chefs von Volkswagen und Daimler hätten sich nach einem Treffen mit US-Präsident Trump zuversichtlich gezeigt, dass die angedrohten Autozölle abgewendet werden könnten. Zudem habe VW-Chef Diess Investitionen in den USA angekündigt.

Die Märkte in Asien seien der Wall Street deutlich ins Minus gefolgt. Die Verluste hätten teilweise aber eingegrenzt werden können, nachdem sich China bezüglich einer Einigung im Handelsstreit mit den USA optimistisch gezeigt habe. Dennoch sei mit einer schwachen DAX-Eröffnung zu rechnen. Erste Indikationen würden auf einen Abschlag von etwa 100 Punkten schließen lassen.

Der EURO STOXX 50 (ISIN: EU0009658145, WKN: 965814) habe sich ähnlich wie der DAX zunächst erholt und wichtige Widerstände überwunden, inzwischen sei aber der Großteil der Gewinne wieder abgegeben worden. Heute dürfte der Index die 21-Tagelinie unterschreiten und Kurs auf die Widerstandslinie des seit Ende September bestehenden Abwärtstrends nehmen. Diese verlaufe heute bei etwa 3,150 Punkten. Hoffnungen auf eine Wende zum Besseren würden damit gedämpft. Das technische Bild liefere indes uneinheitliche Signale: Während MACD, Stochastic und DMI im Kauf seien, enttäusche das negative Kursmomentum. Der rückläufige ADX spreche dafür, dass der übergeordnete Abwärtsimpuls keine Kraft mehr habe. Daher sei es verfrüht, um auf dauerhaft sinkende Kurse zu setzen. Hinweise auf dauerhaft steigende Kurse gebe es aber ebenso wenig. Dazu müsste der Bereich 3.244 bis 3.263 überwunden, womit kurzfristig nicht zu rechnen sei. (05.12.2018/ac/a/m)






 
 
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