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Aktienmärkte: Tauziehen zwischen Optimisten und Pessimisten




11.09.20 10:10
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Anleger am deutschen Aktienmarkt (DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) -0,21%, MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) -0,19%, TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) -0,57%) positionierten sich nach dem freundlichen Vortag eher an der Seitenlinie, so die Analysten der Nord LB.

Nach einem Wechsel der Vorzeichen habe die Wall Street (Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) -1,50%, S&P-500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) -1,8%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) -2,00%) im Minus geschlossen. Händler hätten von einem Tauziehen zwischen Optimisten und Pessimisten gesprochen. Als Stimmungsdämpfer hätten sich die gemischt ausgefallenen Arbeitsmarktdaten sowie erneute Gewinnmitnahmen im Tech-Sektor entpuppt.

Der Nikkei 225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) notiere aktuell fester bei 23.410,53 Punkten.

Die Deutsche Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) habe in den USA zwei weitere Ermittlungen wegen Sanktionsverstößen beigelegt. Insgesamt zahle die Tochter Deutsche Bank Trust Company Americas 583.100 USD, wie die Abteilung des US-Finanzministeriums zur Kontrolle ausländischen Vermögens mitgeteilt habe. Bei den Untersuchungen sei es um Verstöße gegen US-Sanktionen in der Ukraine gegangen.

Pandemie-bedingt sei der Umsatz von Knorr-Bremse (ISIN DE000KBX1006/ WKN KBX100) im ersten Halbjahr um 15,2% auf 3,056 Mrd. EUR zurückgegangen. Das EBITDA habe bei 535,5 (669,0) Mio. EUR gelegen. Unter der Voraussetzung stabiler Märkte und keiner weiteren Lockdowns habe der Konzern den Ausblick eines Umsatzes von 5,9 bis 6,2 (6,94) Mrd. EUR bestätigt.

Der Verwaltungsrat des französischen Abfall- und Wasserkonzerns Suez (ISIN FR0010613471/ WKN A0Q418) wehre sich weiter gegen eine Beteiligung von Veolia (ISIN FR0000124141/ WKN 501451). Die Offerte von Veolia sei feindlich und gegen die Interessen von Suez und der Anteilseigner gerichtet.

Der Euro habe sich am Donnerstag freundlich entwickelt und u.a. von zwar verlangsamten, aber dennoch positiven Produktionsdaten aus Frankreich und Italien profitiert. Die Marke über 1,19 USD habe im weiteren Handelsverlauf jedoch nicht gehalten werden können.

Belastende Aussagen der US-Energiebehörde EIA zur Weltrohölnachfrage hätten die Ölpreise am Berichtstag unter Druck gebracht. Gold sei etwas freundlicher gewesen. (11.09.2020/ac/a/m)






 
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