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Aktienmärkte Europa: Börsengewinne im Dezember




12.01.21 17:06
Union Investment

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Im Dezember konnten die europäischen Aktienmärkte die Gewinne des Vormonats ausbauen, so die Experten von Union Investment.

Der EURO STOXX 50-Index habe um 1,7 Prozent zugelegt und damit auf Jahressicht seine Verluste, die er vor allem im Zuge des Corona-Crashs Mitte März verzeichnet habe, auf minus 5,1 Prozent eingeengt. Der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe den Monat mit plus 1,5 Prozent beendet. Er habe für 2020 einen Verlust von 13,9 Prozent verzeichnet. Gefragt seien im Berichtsmonat vor allem Aktien aus der Grundstoff- und der Technologie-Branche gewesen. Telekommunikationstitel seien dagegen hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben.

Gestützt worden seien die Märkte von Fortschritten im Kampf gegen die Corona-Pandemie. So hätten zur Monatsmitte in einigen europäischen Ländern die Impfungen gegen das Virus begonnen. Zudem hätten sich die EU-Regierungs- und Staatschefs auf einen Kompromiss beim Wiederaufbaufonds geeinigt. Zuvor hätten Ungarn und Polen ihr Veto eingelegt. Mit dem Fonds bekomme die Geldpolitik ein effektives fiskalpolitisches Instrument an die Seite gestellt: Zum ersten Mal würden die 27 Mitgliedsländer Gelder in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse erhalten.

Die Europäische Zentralbank habe auf ihrer Sitzung im Dezember 2020 wie erwartet unter anderem die Verlängerung und Aufstockung des PEPP-Programms beschlossen. Mit den Beschlüssen sollten die günstigen Finanzierungsbedingungen erhalten bleiben. Darüber hinaus sei es nach zähen Verhandlungen zur Einigung auf einen Handelsvertrag zwischen der EU und Großbritannien gekommen.

Auch zahlreiche Wirtschaftsdaten seien positiv ausgefallen, unter anderem der ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland. Insbesondere das Verarbeitende Gewerbe blicke deutlich optimistischer in die Zukunft. Dies liege nicht zuletzt daran, dass die Industrie im Gegensatz zum ersten Lockdown im Frühjahr viel weniger hart getroffen werde. Auch komme es anders als im Frühjahr nicht zu Störungen in internationalen Lieferketten.

Das Pandemiegeschehen werde die Entwicklung an den Kapitalmärkten weiter entscheidend prägen. Die globale Liquiditätsflut und die niedrigen Zinsen würden weiterhin Risikoanlagen wie Aktien unterstützen. Aktives Management und eine gute Selektion würden in diesem Umfeld unverzichtbar bleiben. (Ausgabe vom 11.01.2021) (12.01.2021/ac/a/m)







 
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