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Aktienbörsen deutlich schwächer




10.09.18 16:05
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Notierungen an den wichtigsten europäischen Aktienbörsen gaben zuletzt deutlich nach, so die Analysten der Nord LB.

Auch die Kurse an den US-Börsen hätten Einbußen erlitten. Der DAX sei erstmals seit Anfang April unter die Marke von 12.000 Punkten gerutscht, und der EURO STOXX 50 sei auf den tiefsten Stand seit über fünf Monaten gefallen. Vor allem die von den USA ausgehenden globalen Handelsstreitigkeiten hätten belastet. Hinzu seien überraschend schwache Juli-Daten aus Deutschland zum Auftragseingang, der Produktion und den Exporten gekommen. Noch sei es zu früh, diese Abschwächung auf die internationalen Handelskonflikte zurückzuführen. Aber es gelte festzuhalten, dass sich die deutsche Konjunktur derzeit in einer Phase der Beruhigung befinde.

Unter diesen Umständen dürfe man von EZB-Chef Draghi anlässlich der Ratssitzung am Donnerstag beschwichtigende Worte erwarten. Von Änderungen am langfristig angelegten Ausstiegspfad aus der ultralockeren Geldpolitik oder gar von baldigen Leitzinsschritten gehe ohnehin niemand aus. Interessant dürfte zu beobachten sein, ob der am Dienstag zur Veröffentlichung anstehende ZEW-Index als einer der prominentesten konjunkturellen Frühindikatoren ebenfalls eine Abschwächung signalisiere, nachdem sich einige andere Stimmungsindikatoren zuletzt eher wieder gefangen hätten.

Von Unternehmensseite seien zunächst nur spärliche neue Nachrichten zu erwarten, sodass aus dieser Richtung kaum mit wesentlichen kursbeeinflussenden Impulsen zu rechnen sei. Unter Berücksichtigung der jüngsten Kurskorrekturen böten einige Aktien durchaus wieder attraktive Bewertungen, und die Dividendenrenditen würden vielfach ebenfalls reizvoll erscheinen. Ohne Beilegung der globalen Handelsstreitigkeiten sei aber ein nachhaltiger Kursaufschwung noch nicht in Sicht. Vielmehr würden die in einigen Schwellenländern eskalierenden wirtschaftlichen Probleme und die demnächst anstehenden Beschlüsse zum italienischen Haushalt erst einmal zur Vorsicht mahnen.

Die mit Spannung erwarteten Daten zur Entwicklung des US-Arbeitsmarktes im August seien insgesamt freundlich ausgefallen und würden vermutlich den Weg frei für eine weitere Zinsanhebung durch die FED bei der nächsten Sitzung am 26. September machen. Die US-Aktienkurse könnten von der Aussicht auf anziehende Leitzinsen zunächst belastet werden. (10.09.2018/ac/a/m)







 
 
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12.185,06 - 12.157,67 - 27,39 - +0,23% 19.09./10:55
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008469008 846900 13.597 - 11.727 -
Werte im Artikel
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-    plus
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Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
Xetra 12.186,9 - +0,24%  10:55
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