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Aktienbörsen beginnen das Jahr 2019 mit deutlicher Erholung




14.01.19 16:11
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten Aktienindices haben die erste vollständige Handelswoche des Jahres 2019 mit positiven Vorzeichen abgeschlossen und konnten so einen großen Teil der im Dezember erlittenen Verluste wieder aufholen, so die Analysten der Nord LB.

Vor allem Hoffnungen auf eine Annäherung im Handelskonflikt zwischen den USA und China hätten die Börsen beflügelt. Äußerungen führender US-Notenbanker, die sich zunächst für eine abwartende Haltung der Fed bei weiteren Leitzinsanhebungen ausgesprochen hätten, hätten die Märkte zusätzlich unterstützt. Für den DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) sei die Marke von 11.000 Punkten wieder in greifbare Nähe gerückt. Überraschend schwache Konjunkturdaten aus Deutschland (Auftragseingang und Industrieproduktion im November), die Befürchtungen aufkommen ließen, die Wirtschaft könne gegen Jahresende in eine so genannte technische Rezession geraten sein, blieben ohne größeren Einfluss, so die Analysten der Nord LB.

In der neuen Woche werde aber die für Dienstag angesetzte Abstimmung im britischen Unterhaus über den zwischen Premierministerin May und der EU ausgehandelten Austrittsvertrag die übrigen Ereignisse in den Hintergrund drängen. Bei einer Ablehnung würde sich die Wahrscheinlichkeit für eine Verschiebung des Brexit-Termins vom 29. März erhöhen. Aber auch andere Szenarien wie "harter Brexit", Neuwahlen, neues Referendum seien denkbar. Die Börsen stünden somit vor einer Phase erhöhter Unsicherheit. Hinzu komme, dass ein Ende des Haushaltsstreits in den USA, der bereits zum längsten government shutdown der Geschichte geführt habe und mit zunehmender Dauer negative Folgen für die Wirtschaft mit sich bringe, derzeit nicht abzusehen sei.

Auch im Handelsstreit mit den USA könne die Stimmung schnell wieder kippen. Zwar hätten sich nach dreitägigen Verhandlungen in der vergangenen Woche sowohl die USA als auch China positiv geäußert, konkrete Ergebnisse seien aber bisher nicht bekannt gegeben worden. Für die Börsen bedeute die unsichere Gemengelage ein Andauern der erhöhten Volatilität in den kommenden Wochen, die zudem den Beginn der Berichtsaison der Unternehmen zum Geschäftsverlauf im Jahr 2018 - üblicherweise ebenfalls eine Periode stärkerer Kursschwankungen - markieren würden. (14.01.2019/ac/a/m)





 
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