Erweiterte Funktionen


Aktien: Dem stabilen Aufwärtstrend weiter treu bleiben - Depot breit aufstellen




12.01.21 14:15
National-Bank AG

Essen (www.aktiencheck.de) - Nach dem "doppelten" Sieg der Demokraten bei den Senats-Nachwahlen in Georgia dürfte dem neuen US-Präsidenten Biden das Regieren deutlich leichter fallen, als dies unmittelbar nach der Wahl im November zu erwarten war, so Dr. Frank Wohlgemuth, CIIA bei der National-Bank AG.

Zunächst sei nunmehr nicht mit Verzögerungen bzw. Zurückweisungen seiner Kabinettsvorschläge zu rechnen. Zudem sei die Wahrscheinlichkeit der Verabschiedung eines weiteren umfassenden fiskalpolitischen Maßnahmenpaketes zur Eindämmung der Corona-Pandemie signifikant gestiegen. Dieser zu erwartende deutliche volkswirtschaftliche Impuls ("2.000 USD stimulus checks") habe dazu geführt, dass die globalen Aktienmärkte in den letzten Wochen zu einem erneuten Höhenflug angesetzt hätten.

Der aufkommende Optimismus habe sich dabei nicht nur auf die Aktienmärkte beschränkt, sondern auch an den Rentenmärkten hätten die Renditen zum Teil deutlich angezogen. So bewege sich die 10-jährige US-Rendite nunmehr wieder bei ca. 1,15%.

Die beispiellose "Erstürmung" des Kapitols - des Symbols der US-Demokratie schlechthin - durch fanatisierte Anhänger des Noch-Präsidenten manifestiere leider auf eindruckvollste Weise die Zerissenheit der US-Politik und -Gesellschaft, auf die Kapitalmärkte sollten die Abstrahlungen aber gering bleiben.

Von der Corona-Seite würden die nackten Infektionszahlen sowohl in den USA, als auch zunehmend in Europa einem Horrorfilm ähneln, einzig die Hoffnung auf eine baldige breite Impfung der Bevölkerung und ein damit einhergehendes langsames Zurückweichen des Virus möge diesbezüglich momentan etwas die Stimmung aufhellen. Trotz des Renditeanstiegs der letzten Tage zementiere der Mangel an Anlagealternativen weiterhin die Vorteilhaftigkeit der Aktienanlage. Die Corona-Pandemie habe dies nur noch weiter in die Zukunft verlängert, da sie die wichtigen globalen Notenbanken dazu veranlasst habe, in beispielloser Art und Weise auf das geldpolitische Gaspedal zu treten. Die Geldpolitik werde folglich anhaltend auf einem sehr expansiven Pfad verbleiben.

Ein weiterer Pfeiler unseres Aktienoptimismus ist in Fernost zu verorten, so die Analysten der National-Bank AG. Die chinesische Wirtschaft brumme - sowohl im Dienstleistungssektor, als auch im Verarbeitenden Gewerbe - wie in Prä-Corona Zeiten. Diesbezüglich seien signifikante Belebungseffekte für die stark exportorientierte europäische Wirtschaft zu erwarten. Im Besonderen gelte dies für die deutsche Wirtschaft. Die Gewinne einer Vielzahl von europäischen Unternehmen sollten daher in 2021 deutlich zulegen können. Dies würde auch die signifikant gestiegenen Bewertungen relativieren.

Aktien-Anleger sollten weiter dem stabilen Aufwärtstrend treu bleiben. Wichtig sei jedoch eine breite Depotaufstellung, welche nicht nur über Länder- und Branchengrenzen hinweg investiere, sondern auch Zukunftsthemen, wie z.B. künstliche Intelligenz und ihre mannigfaltigen Einsatzgebiete in ausreichender Weise berücksichtige. (12.01.2021/ac/a/m)







 
 
Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.



Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...