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Aktien: Versicherer profitieren von Sektor-Rotation




18.11.20 09:25
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt (DAX -0,04%, MDAX -0,28%, TecDAX -0,98%) ist gestern nach einem schwankungsreichen Verlauf kaum verändert aus dem Handel gegangen, so die Analysten der Nord LB.

Die durch die Pandemie abgestraften Versicherer hätten von einer Sektor-Rotation profitiert. Allianz hätten 1,83% zugelegt und Munich Re seien um 1,51% gestiegen.

Nach der jüngsten Kursrally an der Wall Street (Dow Jones -0,60%, S&P-500 -0,5%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) -0,2%) hätten einige Investoren die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen genutzt. Insgesamt sei der Optimismus der Anleger aber ungebrochen. So seien die Wachstums- und Gewinnerwartungen in einer monatlichen Investoren-Umfrage der Bank of America zufolge auf den höchsten Stand seit 20 Jahren geklettert.

Zu den größten Verlierern hätten die Titel der US-Apothekenketten (bis zu -16%) gezählt. Der Online-Händler Amazon habe seinen Einstieg in das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten angekündigt.

Der Nikkei-225 notiere schwächer bei 25.728,14 Punkten.

zooplus habe nach endgültigen Zahlen die Umsätze in den ersten neun Monaten um 18% auf 1,3 Mrd. EUR gesteigert. Auch die Profitabilität sei deutlich nach oben gegangen. So sei das EBITDA auf 47,8 (6,7) Mio. EUR geklettert.

Finnlands größter Versorger Fortum habe in Q3 rote Zahlen geschrieben und dabei u.a. unter saisonal schwachen Zahlen der deutschen Tochter Uniper gelitten. Zudem sei das Umfeld von anhaltender Unsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie und niedrigen Strompreisen geprägt gewesen, habe es weiter geheißen. Operativ habe der Konzern einen Verlust von 176 (Vorjahr: +153) Mio. EUR verbucht. Das EBITDA habe mit 132 (295) Mio. EUR im Plus gelegen.

Die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie hätten der englischen Billigfluggesellschaft easyJet den ersten Jahresverlust in ihrer Geschichte eingebrockt. Im Geschäftsjahr 2019/20 (30.09.) habe der Verlust vor Steuern bei 1,27 Mrd. GBP gelegen. Der Umsatz habe sich im GJ auf 3,009 (6,385) Mrd. GBP mehr als halbiert.

Home Depot habe in Q3 stark vom Modernisierungstrend in der Corona-Krise profitiert. Die Erlöse hätten sich um 23,2% auf 33,54 Mrd. USD erhöht. Der Nettogewinn habe auf 3,43 (Vorjahr: 2,77) Mrd. USD zugelegt.

Medienspekulationen, wonach es doch zu einem Handelsdeal zwischen der EU und Großbritannien kommen könnte, hätten dem Euro am Berichtstag Auftrieb gegeben.

Die Ölpreise hätten eine Ruhepause eingelegt und durch Gewinnmitnahmen leichte Abschläge verzeichnet. Gold habe sich nahezu unverändert präsentiert. (18.11.2020/ac/a/m)







 
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