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Aktien: VW, Daimler und BMW um jeweils rund 3% nachgegeben




16.10.20 10:58
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der DAX ((ISIN DE0008469008 / WKN 846900), -2,49%) entfernte sich gestern immer weiter von der 13.000-Punkte Marke, so die Analysten der Nord LB.

Die zunehmenden Sorgenvor erneut scharfen Einschnitten für die Wirtschaft hätten die Anleger fest im Griff gehabt. Der MDAX sei um -1,53% gesunken, der TecDAX habe um +2,22% zugenommen.

Im DAX habe es nicht einen einzigen Wert im Plus gegeben. Unter Druck seien vor allem Werte geraten, die unter einem Konjunkturrückschlag besonders leiden würden. So hätten die Autowerte im Leitindex zu den größten Verlierern gezählt - VW (ISIN DE0007664039 / WKN 766403), Daimler und BMW hätten um jeweils rund 3% nachgegeben.

Die Wall Street (Dow Jones -0,1%, S&P-500 -0,2%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) -0,5%) habe maßgeblich unter zwei Dingen gelitten: Zum einen hätten Konjunkturdaten enttäuscht - so sei die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend auf 898.000 gestiegen - zum anderen gebe es weiterhin keine Einigung auf ein neues Hilfspaket.

Der Nikkei-225 notiere aktuell leichter bei aktuell 23.407,78 Punkten.

Daimler habe nach eigenen Angaben eine schnellere Markterholung erlebt als erwarte und insbesondere im September eine starke Geschäftsentwicklung verzeichnet. Den Betriebsgewinn (EBIT) habe der Konzern für Q3 mit vorläufig 3,07 Mrd. EUR beziffert. Analysten hätten im Schnitt mit 2,14 Mrd. EUR gerechnet. Angesichts der Entwicklung erwarte das Unternehmen "auch für den Rest des Jahres einen positiven Effekt, allerdings unter Berücksichtigung der im vierten Quartal üblichen saisonalen Entwicklung am Geschäftsjahresende".

Roche (ISIN CH0012032113 / WKN 851311) sehe sich dank anziehender Verkäufe nach einer Coronavirus-bedingten Delle in der ersten Jahreshälfte auf gutem Weg zu seinen Jahreszielen und rechne im gesamten Jahr weiterhin mit einem währungsbereinigten Anstieg des Umsatzes um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbetrag. Im Zeitraum Januar bis September habe der Konzern 44 Mrd. CHF Umsatz erzielt.

Die US-Bank Morgan Stanley habe wie ihre Rivalinnen von einem florierenden Handelsgeschäft profitiert. Der Gewinn sei im vergangenen Quartal um ein Viertel auf 2,6 Mrd. USD geklettert, wie Morgan Stanley mitgeteilt habe. Das sei mehr gewesen, als Analysten erwartet hätten. Die Erträge hätten in allen Geschäftsbereichen zugelegt, besonders der Handel von Aktien und Anleihen sei gut gelaufen. Insgesamt seien die Erträge um 16% auf 11,4 Mrd. USD gestiegen. Die Risikovorsorge für faule Kredite habe sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar auf rund 111 Mio. USD verdoppelt, sei aber deutlich unter dem Niveau des zweiten Quartals geblieben.

Der Euro habe gestern angesichts der wachsenden Sorge um eine Eskalation der Corona-Pandemie stark unter Druck gestanden und sei zeitweise sogar unter die Marke von 1,17 USD gerutscht.

Obwohl die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen seien, hätten die Ölpreise nachgegeben. Das Corona-Virus und das Gerangel um das US-Konjunkturpaket würden weiter belasten.

Der Goldpreis kehre wieder auf das Niveau der Vorwoche zurück und bewege sich weiterhin (seit mehreren Wochen) in einer Range zwischen 1.850 und 1.950 USD. (16.10.2020/ac/a/m)




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