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Aktien: Siemens verzeichnet deutliche Zuwächse in Q1 - thyssenkrupp gut ins neue Geschäftsjahr gestartet




11.02.22 09:03
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die US-Inflationsdaten haben dem deutschen Aktienmarkt am Nachmittag zugesetzt (DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) +0,05%, MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) -0,75%, TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) -1,60%), berichten die Analysten der NORD/LB.

Enttäuschende Aussagen zum laufenden Jahr hätten beim Essenslieferdienst Delivery Hero (ISIN DE000A2E4K43/ WKN A2E4K4) für einen Kurseinbruch um 30,45% gesorgt.

Nachdem zunächst der noch höher als erwartet ausgefallene Preisschub den US-Aktienmarkt belastet habe, hätten die Aussagen des Notenbank-Präsidenten von St. Louis, Bullard, für weite-ren Verkaufsdruck gesorgt (Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) -1,47%, S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) -1,81%, NASDAQ Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) -2,10%).

Vor allem gute Geschäfte in den USA hätten den Konzernumsatz von Linde in Q4 um 14% auf 8,23 Mrd. USD ansteigen lassen. Das bereinigte operative Ergebnis habe bei 1,84 (1,61) Mrd. USD gelegen, das bereinigte Ergebnis nach Steuern habe 1,43 (1,21) Mrd. USD erreicht. Im Gesamtjahr 2021 sei bei Erlösen von 30,79 (27,24) Mrd. USD ein bereinigtes Ergebnis nach Steuern von 5,57 (4,37) Mrd. USD erzielt worden.

Siemens habe in Q1 deutliche Zuwächse verzeichnen können. Die Erlöse hätten sich auf vergleichbarer Basis um 9% auf 16,5 Mrd. EUR verbessert, der Auftragseingang habe sich um 42% auf 24,2 Mrd. EUR erhöht. Das Ergebnis des industriellen Geschäfts sei um 12% auf 2,5 Mrd. EUR gewachsen, die Ergebnismarge in diesem Bereich habe 15,7% erreicht, was leicht unter dem Vorjahreswert gelegen habe. Der Gewinn nach Steuern sei um 20% auf 1,8 Mrd. EUR gestiegen. Die Prognose für das Gesamtjahr habe der Konzern unverändert gelassen.

thyssenkrupp sei u.a. dank positiver Effekte aus Performancemaßnahmen und preisbedingt gestiegener Erlöse im Stahlgeschäft und im Werkstoffhandel gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Auftragseingang habe sich um 33% auf 10,4 Mrd. EUR erhöht. Der Umsatz sei um 23% gestiegen und habe bei 9 Mrd. EUR gelegen, der bereinigte operative Gewinn (EBIT) habe 378 (78) Mio. EUR betragen. Gebremst worden sei der Aufschwung durch gestiegene Kosten für Material, Logistik und Energie. Durch den weltweiten Mangel an Halbleitern habe zudem die Autobranche weniger Stahl und Komponenten abgenommen. (11.02.2022/ac/a/m)







 
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