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Aktien: Politische Krisenherde schaffen es nicht, Anleger nachhaltig zu verunsichern




14.05.18 10:18
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Am deutschen Aktienmarkt (DAX -0,17%, MDAX +0,16%, TecDAX -0,28%) regierte am Freitag die Gelassenheit, so die Analysten der Nord LB.

Die politischen Krisenherde hätten es nicht geschafft, Anleger nachhaltig zu verunsichern. Es schien, als ob der DAX seine 13.000er Marke partout nicht wieder habe hergeben wollen. Die US-Börsen hätten einen positiven Ausklang der Woche verzeichnet. Daran hätten auch die Giftpfeile Trumps in Richtung der Preispolitik der Pharmaunternehmen nichts zu ändern vermocht. Da der Kritik keine konkreten Maßnahmen gefolgt seien, hätten die Pharmawerte sogar zugelegt und den amerikanischen Aktienmarkt (Dow Jones +0,4%, S&P-500 +0,02%, Nasdaq unverändert) gestützt. Der Nikkei-225 sei bislang heute Morgen leicht gestiegen (22.857,71).

Deutschlands drittgrößter Versicherungskonzern Talanx habe zu Jahresbeginn trotz höherer Prämieneinnahmen weniger verdient. Die Prämieneinnahmen seien in Q1 um 8,3% auf 10,6 Mrd. EUR geklettert. Doch wegen eines Einmaleffektes durch die US-Steuerreform sowie höherer Minderheitenanteile sei das Konzernergebnis um 8,4% auf 218 Mio. EUR gesunken. Analysten hätten im Schnitt mit einem Gewinn von 227 Mio. EUR und Prämieneinnahmen von 10 Mrd. EUR gerechnet. Talanx erwarte jetzt für das Geschäftsjahr 2018 einen Anstieg der Bruttoprämien - auf Basis konstanter Wechselkurse - von mehr als 5%. Bislang habe der Versicherer mit einem Anstieg um mehr als 2% gerechnet.

Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika habe den jahrelangen Übernahmestreit mit der französischen Saint-Gobain beigelegt. Dieser plane nicht mehr, die Kontrolle über den kleineren Rivalen zu übernehmen. Saint-Gobain erwerbe zwar wie geplant die Beteiligung der Gründerfamilie an Sika, verkaufe dann aber einen Teil des Pakets an Sika selbst weiter.

Der Euro habe es geschafft, die positive Vortagestendenz aufzugreifen. Er sei am letzten Handelstag der Woche auf 1,1942 USD (von 1,1913) geklettert. Der USD habe unter Gewinnmitnahmen gelitten.

Der Konflikt zwischen Israel und Iran habe dafür gesorgt, dass die Ölpreise ihr Vortagesniveau weitgehend gehalten hätten. Bereits zuvor hätten Spannungen zwischen den USA und Iran den Ölpreis ansteigen lassen. Auch der Goldpreis habe sich weitgehend stabil gehalten, habe seinen jüngsten Preisanstieg jedoch nicht ausbauen können. (14.05.2018/ac/a/m)







 
 
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