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Aktien: Merck am DAX-Ende, Bayer mit +3,08%




12.10.18 10:32
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Zinserhöhungen der US-Notenbank, Zollstreit zwischen den USA und China und Schrumpfen des Weltwirtschaftswachstums haben Anleger aus den Aktienmärkten vertrieben und die europäischen Börsen auf den niedrigsten Stand seit 18 Monaten geschickt, so die Analysten der Nord LB.

Am deutschen Aktienmarkt (DAX -1,48%, MDAX -1,43%, TecDAX -0,26%) habe der DAX erneut deutlich verloren und sei zeitweise an die 11.500-Marke gerutscht. In der Hoffnung, die Glyphosat-Strafen könnten geringer ausfallen als befürchtet, habe Bayer zwischenzeitlich +6,4% zulegen können, schließlich seien es +3,08% gewesen; sonst nur noch Wirecard und RWE im Plus. Nach dem Deal mit Apple sei Dialog Semiconductor um 27% gestiegen. Merck am DAX-Ende mit rund -4%.

Die Wall Street (ISIN US2605661048 / WKN 969420) -2,13%, S&P-500 -2,06%, Nasdaq -1,14%) habe (auch aufgrund der Inflationsdaten) ein ähnlich ernüchterndes Bild gezeigt. Im Leitindex habe es am Donnerstag nur Verlierer gegeben, Pfizer habe mit -3,82% die rote Laterne gehalten.

Der Nikkei-225 notiere aktuell bei 22.583,68 Punkten etwas leichter.

Südzucker (ISIN DE0007297004 / WKN 729700) habe in Q2 den Umsatz auf EUR 1,73 Mrd. (Vorjahr 1,71) gesteigert. Das op. Ergebnis sei dagegen um mehr als die Hälfte auf EUR 62 Mio. (Vorjahr 128) gesunken. Gründe seien rückläufige Ergebnisse in den Segmenten Zucker und CropEnergies gewesen.

Gerresheimer habe für Q3 ein um 2,6% geringeres Adjusted EBITDA von EUR 76,1 Mio. und das Ausscheiden seines Vorstandsmitglieds Schütte Ende Februar 2019 bekannt gegeben.

Apple übernehme 300 Ingenieure, Büros und Patente von Dialog Semiconductor und zahle dafür USD 300 Mio. Für weitere USD 300 Mio. erwerbe der iPhone-Hersteller Dialog-Produkte. Die Abhängigkeit des deutsch-brit. Chip-Herstellers von seinem Hauptkunden aus dem Silicon Valley dürfte damit wachsen.

Für EUR 3,6 Mrd. erhöhe BMW seine Beteiligung am chinesischen Autobauer Brilliance von 50 auf 75%, könne damit im Wachstumsmarkt expandieren und US-Zölle umgehen.

Den Euro scheine die italienische Schuldenproblematik nicht zu tangieren, er habe seine Vortagesgewinne weiter ausgebaut und sei auf fast USD 1,16 angestiegen (1,1593). Grund sei natürlich auch die USD-Schwäche. Die EZB habe zuvor den Referenzkurs auf USD 1,1575 festgelegt.

Die Ölpreise seien wegen hoher Bestände über 2% (Brent USD 81,26, WTI USD 70,92) gefallen. Getrieben durch das Sicherheitsbedürfnis sei nun auch erwartungsgemäß wieder der Goldpreis deutlich über die USD 1.200 Marke (+USD 29) gestiegen. (12.10.2018/ac/a/m)







 
 
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