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Aktien: Linde nach guten Quartalszahlen an der DAX-Spitze




14.02.20 10:40
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Neue Sorgen um das Coronavirus haben den deutschen Aktienmarkt (DAX -0,03%, MDAX -0,22%, TecDAX +0,30%) am Donnerstag mehrheitlich etwas belastet, so die Analysten der Nord LB.

Linde (ISIN IE00BZ12WP82 / WKN A2DSYC) hätten nach guten Quartalszahlen und einem positiven Ausblick an der DAX-Spitze gestanden: +3,19%. Derweil gehe der Höhenflug der Deutschen Bank (+2,00%) weiter. HeidelbergCement habe mit den Geschäftszahlen enttäuscht, die Aktie habe 2,19% verloren.

Die deutliche Zunahme der durch das Coronavirus Erkrankten habe an den US-Börsen (Dow Jones -0,43%, S&P 500 -0,16%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) -0,14%) zu leichten Kursrückgängen geführt. Cisco-Aktien seien um 5,2% abgesackt. Der Umsatzrückgang im abgelaufenen Quartal habe belastet.

Der Nikkei 225 notiere zum Wochenausklang leichter: 23.688 Pkt. (-0,59%).

Linde habe den operativen Gewinn 2019 - um Währungs- und Fusionseffekte bereinigt - um 14%auf 5,27 Mrd. USD gesteigert. Die Erlöse hätten währungsbereinigt bei 28,2 Mrd. USD gelegen, ein Plus von 4%. Als Grund für die Steigerungen habe Linde Preiserhöhungen in Asien und in Europa sowie Einspareffekte aus der Fusion genannt. Trotz der Erwartung einer sich weiter abschwächenden Konjunktur erwarte CEO Angel für 2020 "auf Basis unseres Auftragsbestandes und unserer anhaltenden Bemühungen, das Geschäft weiter zu optimieren", ein Wachstum des Gewinns je Aktie von +10% bis +13%.

Airbus habe im abgelaufenen Jahr dank einer hohen Anzahl an Auslieferungen den Umsatz um 11% auf 70,5 Mrd. EUR steigern können. Das bereinigte EBIT sei mit +19% auf 6,9 Mrd. EUR noch um einiges stärker gestiegen. Unter dem Strich habe dennoch ein Verlust von 1,36 Mrd. EUR gestanden. Hintergrund sei u.a. die Einigung mit den Behörden im Korruptionsskandal gewesen, die mit einer Strafzahlung von 3,6 Mrd. EUR geendet habe. Hinzu seien Aufwendungen in Höhe von 1,2 Mrd. EUR wegen zunehmend schlechter Exportaussichten für den Militärtransporter A400M gekommen. Der Auftragseingang sei 2019 um 46% auf 81,2 Mrd. EUR gestiegen. Unter der Prämisse, dass es nicht zu größeren Turbulenzen in der Weltwirtschaft und im Luftverkehr komme, rechne Airbus für 2020 mit der Auslieferung von rund 880 Zivilflugzeugen und einer weiteren Steigerung des bereinigten Betriebsgewinns auf 7,5 Mrd. EUR.

Bei dank eines robusten Kundengeschäfts leicht gestiegenen Erträgen von 8,64 (8,57) Mrd. EUR habe die Commerzbank 2019 einen Gewinneinbruch erlitten. Niedrige Zinsen, Rückstellungen für Personalabbau und eine höhere Steuerquote hätten für einen Rückgang des Ergebnisses auf 644 (862) Mio. EUR gesorgt.

Der erhöhte Containerumschlag im Hamburger Hafen habe bei der HHLA 2019 die Umsätze um 6,8% auf 1,38 Mrd. EUR und das EBIT um 8,8% auf 222 Mio. EUR steigen lassen.

Nestlé (ISIN CH0038863350 / WKN A0Q4DC) wachse wieder stärker. Mit einem Umsatzplus von 3,5% (Realwachstum +2,9% und Preisanpassungen +0,6%) habe der Konzern 2019 das stärkste Wachstum seit vier Jahren erzielt. Insgesamt sei der Umsatz um 1,2% auf 92,6 Mrd. CHF gestiegen. Das operative Ergebnis habe sich um 4,8% auf 16,3 Mrd. CHF erhöht. Konzernchef Schneider bleibe auch für 2020 optimistisch.

Der Euro habe sich weiter auf dem Rückzug befunden und gegenüber dem USD so tief wie seit 2017 nicht mehr notiert.

Die Erwartung einer sinkenden globalen Nachfrage durch die Internationale Energieagentur (IEA) habe die Ölpreise nur temporär belastet. Am Ende hätten sie sogar leicht im Plus gestanden. Die schlechteren Nachrichten zum Coronavirus hätten Anleger wieder auf die sichere Seite wechseln lassen, was Gold zugutegekommen sei. (14.02.2020/ac/a/m)







 
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