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Aktien: Linde an der DAX-Spitze, Merck als Schlusslicht




09.03.18 10:15
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Hoffnung auf eine eventuelle Entspannung im Handelskonflikt mit den USA hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt (DAX +0,90%, MDAX +0,83%, TecDAX +2,43%) zugreifen lassen, so die Analysten der Nord LB.

Die Linde-Aktie habe nach Veröffentlichung der durch die US-Steuerreform verbesserten Jahreszahlen an der DAX-Spitze 3,53% gewonnen. Dagegen habe Merck am DAX-Ende 4,24% eingebüßt. Der Konzern habe für 2018 beim Umsatzwachstum enttäuscht.

Die am Berichtstag beschlossenen Einfuhrzölle (ausgenommen seien zunächst Mexiko und Kanada) hätten der Wall Street (Dow Jones +0,38%, S&P-500 +0,45%, Nasdaq +0,42%) nichts anhaben können. Der Krankenversicherer Cigna (-11,45%) wolle den Gesundheitsdienstleister Express Scripts (+8,58%) für insgesamt 67 Mrd. USD übernehmen.

Der Nikkei-225 habe leicht freundlicher 21.469,20 (+0,47%) notiert.

Continental habe den Umsatz 2017 um 8,5% auf 44 Mrd. EUR gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich um 11,4% auf rund 4,6 Mrd. EUR erhöht, das Nettoergebnis habe bei 3 Mrd. EUR (+6,5%) gelegen. Für 2018 habe Konzernchef Degenhart den Ausblick bekräftigt und rechne mit einem Umsatzplus von knapp 7%.

Gute Entwicklungen in den Segmenten EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) und Asien/Pazifik (Gas Division) sowie der Engineering Division hätten bei Linde 2017 für eine Steigerung bei Umsatz und Ergebnis gesorgt. Der Konzernumsatz aus fortgeführten Aktivitäten habe 17,113 (Vj. 16,948) Mrd. EUR erreicht. Dabei sei ein operatives Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten von 4,213 (Vj. 4,098) Mrd. EUR erzielt worden.

Merck KGaA habe 2017 ein Erlöswachstum von 2,0% auf 15,3 Mrd. EUR erzielt. Der bereinigte Betriebsgewinn sei um 1,7% auf 4,4 Mrd. EUR gesunken. Unter dem Strich habe Merck dank eines Sonderertrags (906 Mio. EUR durch US-Steuerreform) mit 2,6 Mrd. EUR knapp 60% mehr als vor Jahresfrist verdient.

Der Euro sei am Donnerstag gesunken. Zunächst hätten die EZB-Aussagen für gute Stimmung gesorgt. Als Mario Draghi diese wieder relativiert habe, sei es mit der Gemeinschaftswährung gen Süden gegangen. Am Nachmittag habe der Euro bei 1,2310 US-Dollar gestanden. Zum Mittag habe die EZB den Referenzkurs mit 1,2421 (Mittwoch: 1,2417) US-Dollar genannt.

Die Ölpreise hätten sich am Donnerstag erneut abgeschwächt und damit weiterhin unter den am Mittwoch veröffentlichten US-Lagerdaten sowie der rekordhohen US-Fördermenge gelitten. Zudem habe die steigende US-Währung negativ auf die Preise des schwarzen Goldes gewirkt. Gold befinde sich den zweiten Tag in Folge im Rückwärtsgang. Unterstützungsbereich um 1.315 US-Dollar gerate wieder in den Fokus. (09.03.2018/ac/a/m)







 
 
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