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Aktien: Corona-Krise hinterlässt ernuet ihre Spuren bei MTU Aero Engines - Wacker Chemie steigert den Q1-Umsatz um 14%




03.05.21 10:42
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt notierte zwar über weite Strecken des Handelsverlaufs im positiven Terrain, in den letzten Minuten rutschte das Barometer des DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) dennoch ins leichte Minus (DAX -0,12%, MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) -0,16%, TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) +0,40%), berichten die Analysten der NORD/LB.

Auch an der Wall Street hätten sich die Anleger vorsichtiger gezeigt (Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) -0,5%, S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) -0,7%, NASDAQ Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) -0,9%). Nachdem ein Großteil der Bilanzen vorliege, habe Investoren der Schwung für neue Rekordstände gefehlt.

Der Nikkei 225-Index (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6): Feiertag, Börsen geschlossen.

Vor allem der Wegfall von Aufträgen für neue Triebwerke bei Zivilflugzeugen infolge der Corona-Krise habe beim Triebwerkshersteller MTU Aero Engines (ISIN DE000A0D9PT0/ WKN A0D9PT) erneut Spuren in der Geschäftsentwicklung hinterlassen. Bei um 22% gesunkenen Erlösen von 989 Mio. EUR habe sich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im 1. Quartal auf 86 (2020: 182) Mio. EUR reduziert. Nach Steuern sei der bereinigte Gewinn auf 58 Mio. EUR von 128 Mio. EUR im Vorjahr gefallen. An den Zielen für das Gesamtjahr halte CEO Winkler fest: Der Umsatz solle auf 4,2 bis 4,6 Mrd. EUR steigen. Die bereinigte Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen (EBIT-Marge) solle zwischen 9,5% und 10,5% (Q1: 8,7%) liegen.

Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881/ WKN WCH888) habe den Umsatz im 1. Quartal um 14% auf 1,36 Mrd. EUR steigern können. Das EBITDA habe sich vor allem wegen höherer Absatzmengen um 42% auf 246 Mio. EUR verbessert. Das Periodenergebnis habe sich auf 106,6 (68,9) Mio. EUR erhöht. Vor dem Hintergrund der Q1-Zahlen habe das Unternehmen die Prognose angehoben und rechne nun mit einem Anstieg der Erlöse um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz (bisher: Mittlerer einstelliger Prozentbereich). Der Betriebsgewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) solle um 15% bis 25% (bisher: 10% bis 20%) zulegen.

Geringere Rückstellungen sowie ein starkes Aktienhandelsgeschäft hätten bei BNP Paribas für einen deutlichen Gewinnzuwachs gesorgt. Unter dem Strich habe das Institut mit 1,768 Mrd. EUR 37,9% mehr als im Vorjahr verdient. Zudem seien die Einnahmen um 8,6% auf 11,83 Mrd. EUR gestiegen.

Die österreichische Erste Group habe im 1. Quartal weniger Vorsorge für faule Kredite treffen müssen und daher ein unerwartet kräftiges Ertragsplus vorweisen können. Das Betriebsergebnis habe um 31,5% auf 725,3 Mio. EUR zugelegt, unter dem Strich sei der Gewinn um 50,9% auf 355,1 Mio. EUR geklettert. (03.05.2021/ac/a/m)







 
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