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Aktien: Commerzbank als DAX-Schlusslicht




12.02.18 09:56
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt (DAX -1,25%, MDAX -0,8%, TecDAX -0,59%) ging weiterhin sehr angespannt in das Wochenende, so die Analysten der Nord LB.

Ein zum Handelsstart einsetzender Stabilisierungsversuch habe sich nicht durchsetzen können. Commerzbank habe als DAX-Schlusslicht 4,09% eingebüßt.

Nach dem Ausverkauf zum Wochenstart und den Kurskapriolen der letzten Tage habe sich der amerikanische Aktienmarkt (Dow Jones +1,4%, S&P-500 +1,5%, Nasdaq +1,4%) mit Gewinnen ins Wochenende verabschiedet. Besonders gefragt gewesen seien Technologie- und Finanztitel, während Energiewerte unter den niedrigeren Ölpreisen gelitten hätten.

Das IT-Unternehmen Bechtle habe im GJ 2017 nach vorl. Zahlen Umsatz und Ergebnis zweistellig gesteigert. Der Umsatz habe sich um über 15% auf rund 3,57 Mrd. EUR erhöht. Zum Wachstum hätten nach Konzernangaben alle Geschäftssegmente beigetragen. Das Vorsteuerergebnis habe um etwa 12% auf voraussichtlich circa 163 Mio. EUR verbessert werden können.

Bei der Elektronikhandelsholding CECONOMY seien die Erlöse im ersten Quartal des lfd. Geschäftsjahres währungs- und portfoliobereinigt um 1,3% auf rd. 6,9 Mrd. EUR gestiegen. Bei den Ergebnissen (EBITDA -51 Mio. auf 366 Mio. EUR, EBIT -49 Mio. auf 258 Mio. EUR) hätten vor allem Preiskämpfe u. höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Aufbau der CECONOMY Holding belastet.

Dank hoher Nachfrage u.a. aus Asien habe L'Oréal (ISIN FR0000120321 / WKN 853888) den Umsatz 2017 um 4,8% auf 26 Mrd. EUR gesteigert. L'Oréal-Chef Agon rechne auch für 2018 mit einer sich weiter dynamisch entwickelnden Kosmetikindustrie.

Der Euro habe gegenüber dem US-Dollar erneut nahezu unverändert tendiert, obwohl es durchaus Ereignisse (u.a. vorl. "Government Shutdown") gegeben habe, die für Bewegung hätten sorgen können. Die Gewinne des Britischen Pfundes vom Vortag seien am Freitag nicht nur aufgezehrt worden, sondern hätten sich sogar umgekehrt. Grund seien schlechter als erwartet ausgefallene Wirtschaftsdaten von der Insel gewesen.

Die Ölpreise seien weiter auf dem Weg gen Süden. Die rekord-hohen US-Fördermengen, aber auch die Turbulenzen an den Aktienmärkten hätten das Geschehen am Ölmarkt belastet. Gold habe sich auch zum Wochenausklang über der Marke von 1.310 USD halten können und weitgehend seitwärts tendiert. (12.02.2018/ac/a/m)






 
 
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