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Aktien: CTS EVENTIM leidet auch in Q3 massiv unter Corona - thyssenkrupp will 11.000 Arbeitsplätze abbauen




20.11.20 10:10
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Am Donnerstag tendierten die Kurse am deutschen Aktienmarkt uneinheitlich, berichten die Analysten der NORD/LB.

Während die Technologiewerte freundlich aus dem Handel gegangen seien, habe es insbesondere bei den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900)-Werten Abschläge gegeben. Die sich in einigen Ländern wieder verschärfende Corona-Lage habe die Anleger vorsichtiger werden lassen (DAX -0,88%, MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) -0,19%, TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) +0,54%).

Die Aussicht auf neue Gespräche zwischen Demokraten und Republikanern zu einem weiteren Corona-Hilfspaket habe die Kurse an den US-Börsen leicht ansteigen lassen (Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) +0,15%, S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) +0,39%, NASDAQ Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) +0,87%). Von konjunktureller Seite seien dagegen keine Impulse gekommen. Während sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im November weniger deutlich als erwartet eingetrübt habe, sei die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend angestiegen.

Der Nikkei 225-Index (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) habe die Woche bei 25.527 Punkten (-0,42%) beendet.

Der Ticketvermarkter und Konzertveranstalter CTS EVENTIM (ISIN DE0005470306/ WKN 547030) habe auch im 3. Quartal massiv unter den Corona-bedingten Beschränkungen gelitten. So sei der Konzernumsatz um 92% auf 30,24 Mio. EUR abgesackt, operativ (normalisiertes EBITDA) habe ein Verlust von 15 (Vor-jahr: +65,2) Mio. EUR zu Buche gestanden. Auf eine Jahresprognose verzichte das Unternehmen aus verständlichen Gründen weiter.

Der Lkw- und Bahn-Zulieferer Knorr-Bremse (ISIN DE000KBX1006/ WKN KBX100) sehe sich auf Kurs zu seinen Gesamtjahres-Finanzzielen. Der Umsatz werde 2020 infolge der Corona-Krise auf 5,9 bis 6,2 (6,9) Mrd. EUR zurückgehen, habe der Konzern mitgeteilt. Die Umsatzrendite (operative EBITDA-Marge) werde auf 16,5 bis 17,5% (18,8%) sinken. In den ersten neun Monaten sei der Umsatz um 13,6% auf 4,59 Mrd. EUR zurückgegangen, der Betriebsgewinn (EBITDA) sei auf 804,2 (982,2) Mio. EUR eingebrochen, was einer Marge von 17,5% entspreche.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hätten die Geschäfte von thyssenkrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) im GJ 2019/2020 (30.09.) maßgeblich beeinträchtigt. Sowohl Auftragseingang (-17% auf 28,2 Mrd. EUR) als auch Umsatz (-15% auf 28,9 Mrd. EUR) hätten vor allem durch einen Nachfrageeinbruch in der Automobilindustrie deutliche Rückgänge zum Vorjahr verzeichnet. Das bereinigte EBIT habe bei -1,6 Mrd. EUR gelegen (Vorjahr: -110 Mio. EUR). Der Konzern wolle aufgrund der Corona-Auswirkungen und der langfristigen Marktentwicklung nun statt geplanten 6.000 Stellen insgesamt 11.000 Arbeitsplätze abbauen. Für das GJ 2020/2021 rechne thyssenkrupp beim Umsatz mit einem Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das bereinigte EBIT solle bei einem Verlust im mittleren dreistelligen Millionenbereich auslaufen, der Jahresfehlbetrag bei über 1 (-5,5) Mrd. EUR liegen.

Der schweizerische Elektrokonzern ABB (ISIN CH0012221716/ WKN 919730) wolle im Rahmen seiner Portfolioüberprüfung Teilbereiche verkaufen. ABB wolle sich von Bereichen mit einem Umsatz von insgesamt 1,75 Mrd. USD (ca. 6% des Gesamtumsatzes) trennen, habe der Konzern mitgeteilt. (20.11.2020/ac/a/m)







 
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