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Aktien: Automobilwerte nach starken US-Absatzzahlen gestiegen




07.04.21 08:35
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Indices am deutschen Aktienmarkt haben auch am ersten Handelstag nach dem langen Osterwochenende zugelegt und dabei u.a. von guten US-Konjunkturzahlen der vergangenen Tage profitiert, so die Analysten der Nord LB.

Dabei sei es dem DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) zwischenzeitlich gelungen, erstmals die Marke von 15.300 Punkten zu überspringen. Am Ende sei es vom Höchststand fast exakt 100 Punkte nach unten gegangen, was aber immer noch ein Plus von 0,70% bedeutet habe. Der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) sei um +0,54%, der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um +0,34% gestiegen. Starke US-Absatzzahlen im ersten Quartal hätten die Automobilwerte gestützt: VW Vz. (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) +2,24%, BMW +1,05% (ISIN DE0005190003/ WKN 519000), Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) +0,19%.

Nach den jüngsten Rekordständen habe es an den US-Börsen geringfügige Gewinnmitnahmen gegeben. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,29%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,10%, der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -0,05%) gefallen. An der Spitze des Dow hätten Nike (ISIN US6541061031/ WKN 866993) 1,51% gewonnen, McDonald´s (ISIN US5801351017/ WKN 856958) seien um 1,34% gestiegen. Die Aktien von Snap (ISIN US83304A1060/ WKN A2DLMS), dem Betreiber von Snapchat, hätten sich nach einer Höherstufung um 5,1% verbessert.

Der Nikkei 225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) präsentiere sich aktuell mit leichten Kursgewinnen bei 29.733 Punkten (+0,13%).

Der Zusammenbruch des US-Hedgefonds Archegos Capital komme die Credit Suisse (ISIN CH0012138530/ WKN 876800) teuer zu stehen. Die Schweizer Großbank verbuche in dem Zusammenhang eine Belastung von 4,4 Milliarden Franken. Für das erste Quartal habe das Institut einen Vorsteuer-Verlust von rund 900 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Credit Suisse setze das Aktienrückkaufprogramm im Volumen von mindestens einer Milliarde Franken aus und kürze die für 2020 geplante Dividende. Risiko-Chefin Lara Warner und Investmentbanking-Chef Brian Chin würden das Institut verlassen.

Freundliche europäische Konjunkturdaten und anziehende Aktienmärkte hätten die Notierung des Euro gestützt.

An den Ölmärkten sei nach dem schwachen Montag eine Gegenbewegung feststellbar gewesen. Das habe vor allem an der Erhöhung der Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft durch den Internationalen Währungsfonds gelegen. Gold habe sich ohne große Sprünge präsentiert, jedoch zumindest etwas fester notiert. (07.04.2021/ac/a/m)






 
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