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Abwärtstrend der Boeing-Aktie hält an - Philip Morris will Swedish Match übernehmen - Rivian-Aktie fällt auf Rekordtief




10.05.22 10:11
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Bei den Aktien von Boeing (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) verschärfte sich der jüngste Abwärtstrend, obwohl etwa die Lufthansa ihre Langstrecke mit neuen Flugzeugen des US-Herstellers stärkt, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Die Aktionäre von Boeing hätten ein Minus von mehr als zehn Prozent verkraften müssen. Damit seien die Papiere des Flugzeugbauers gestern das Schlusslicht im Dow Jones (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) gewesen.

Die in New York gelisteten Titel von BioNTech (ISIN: US09075V1026, WKN: A2PSR2, Ticker-Symbol: 22UA, NASDAQ-Symbol: BNTX) seien gestern um gut 3% gestiegen. Der Corona-Impfstoffhersteller habe im ersten Quartal Umsatz und Gewinn erneut deutlich gesteigert.

Die Aktien von Philip Morris International (ISIN: US7181721090, WKN: A0NDBJ, Ticker-Symbol: 4I1, NYSE-Symbol: PM) hätten ebenfalls für einen kleinen Lichtblick gesorgt und hätten um rund 1% zugelegt. Der Tabakkonzern sei an einer Übernahme des kleineren europäischen Konkurrenten Swedish Match (ISIN: SE0015812219, WKN: A3CNFX, Ticker-Symbol: SWMC, NASDAQ Stockholm-Symbol: SWMA) interessiert.

Die Papiere des einst an der Börse gehypten Elektroauto-Startups Rivian (ISIN: US76954A1034, WKN: A3C47B, NASDAQ-Symbol: RIVN) seien gestern mit einem Minus von fast 21% auf ein Rekordtief gerutscht. Einem Bericht zufolge habe sich der Autobauer Ford (ISIN: US3453708600, WKN: 502391, Ticker-Symbol: FMC1, NYSE-Symbol: F) von einem Teil seiner Rivian-Aktien getrennt, nachdem am Sonntag die Stillhaltefrist der Altaktionäre nach dem Börsengang im November abgelaufen sei.

Im Vorfeld der heutigen Ergebnisse des Q1 2022 habe Rosenbauer (ISIN: AT0000922554, WKN: 892502, Ticker-Symbol: ROI, Wiener Börse-Symbol: ROS) bereits gestern eine Gewinnwarnung abgegeben. Das Umsatzziel für das laufende Jahr sei von "über EUR 1 Mrd." auf "rund EUR 1 Mrd." gesenkt worden und die EBIT-Marge soll nur noch 1 bis 3% betragen, statt auf dem Vorjahresniveau von 3,6% zu liegen zu kommen. Vor allem Lieferengpässe bei LKW-Chassis aber auch zunehmende Lieferkettenschwierigkeiten und höherer Kostendruck in den USA würden belasten. Die RBI-Schätzungen (EUR 977 Mio. bzw. 3,1% Marge) hätten bereits unter dem Ausblick gelegen, allerdings eröffne sich vor allem in puncto Profitabilität weiterer Revisionsbedarf. Die Q1-Zahlen seien als schwach zu qualifizieren. Der Umsatz sei um 14 % auf EUR 177 Mio. gesunken und der operative Verlust habe sich auf knapp EUR 19 Mio. belaufen, nach einem Breakeven-EBIT in der Vergleichsperiode. (10.05.2022/ac/a/m)






 
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