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AURELIUS-Aktie: Geldregen für Aktionäre - Aktienanalyse




05.03.18 10:56
Vorstandswoche.de

Haar (www.aktiencheck.de) - AURELIUS-Aktienanalyse von "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der AURELIUS AG (ISIN: DE000A0JK2A8, WKN: A0JK2A, Ticker-Symbol: AR4) unter die Lupe.

AURELIUS könne die Korken knallen lassen. 2017 sei für die Private-Equity Gesellschaft ein Rekordjahr gewesen. Die Experten würden ein EBITDA von mehr als 600 Mio. Euro und einen Nettogewinn von ca. 500 Mio. Euro erwarten. Das operative EBITDA sollte trotz der Verkäufe der profitablen Konzerntöchter Secop und Getronics den Wert des Vorjahres übersteigen. Im 4. Quartal 2017 habe das Unternehmen noch ihre Beteiligung an der Studienkreis-Gruppe zu einem Preis von fast 72 Mio. Euro verkauft.

"Wir sind mit dem Verkaufspreis sehr zufrieden und konnten diese Beteiligung leicht über dem Wert des NAV verkaufen", sage der Experten CEO Dirk Markus im Hintergrundgespräch. An dem Rekordjahr 2017 wolle der Firmengründer alle Aktionäre partizipieren lassen. Die Basisdividende werde auf 1,50 Euro je Aktie erhöht. Hinzu komme noch die Partizipationsdividende aufgrund der starken Verkäufe von Beteiligungen in 2017. In der Summe würden die Anteilseigner von AURELIUS eine Auszahlung von 5 Euro je Aktie erhalten. Leisten könne sich Markus die Auszahlung locker. AURELIUS dürfte per Ende 2017 im Konzern auf einem Kassenbestand von mehr als 500 Mio. Euro sitzen. Von diesem Betrag seien lediglich 100 bis 150 Mio. Euro auf das operative Geschäft der Töchter zurückzuführen.

AURELIUS-Aktionäre könnten sich nicht nur über die Rekorddividende freuen, sondern auch über den stetigen Rückkauf eigener Aktien. Das letzte Aktienrückkaufprogramm habe der CEO im Dezember 2017 abgeschlossen. Per Ende Dezember des vergangenen Jahres belaufe sich die Anzahl der Aktien im Eigenbestand auf rund 2,6 Mio. Aktien. Das seien immerhin 8,5% des gesamten Grundkapitals von knapp 31,8 Mio. Anteilen. Die Experten würden davon ausgehen, dass Markus der nächsten Hauptversammlung vorschlagen werde, diese Aktien komplett einzuziehen und ein neues Aktienrückkaufprogramm aufzulegen. "Wir haben hierzu noch keine Entscheidung getroffen. Allerdings haben wir in der Vergangenheit Aktien im Eigenbestand eingezogen", sage Markus.

Noch keine Entscheidung habe AURELIUS bezüglich der offenen Wandelschuldverschreibung getroffen. Sie habe ein Volumen von 166 Mio. Euro, wird mit 1% verzinst und laufe bis 2020. Auf Basis der nächsten Dividendenauszahlung werde sich der Wandlungspreis im Frühsommer auf 44,12 Euro reduzieren. Im Dezember dieses Jahres hätte AURELIUS erstmals die Option, den Wandler frühzeitig zurückzukaufen. "Wir beobachten dieses Thema kontinuierlich."

Grundsätzlich sei das Konstrukt einer Wandelanleihe für Unternehmen recht attraktiv. Der Nachteil: Bei liquiden Aktien ziehe dies Leerverkäufer an, die das Delta Hedging zwischen Anleihe und Aktie spielen würden. So seien derzeit die üblichen Verdächtigen der Leerverkäufer in AURELIUS aktiv. "Es gibt gute Leerverkäufer und "böse" Leerverkäufer. Die "bösen" Leerverkäufer aus 2017 sind bei uns nicht mehr aktiv. Die anderen kennen wir fast alle persönlich. Aufgrund der Wandelanleihe müssen wir mit diesen Leerverkäufern leben", erkläre der CEO.

Sehr spannend sei natürlich die Frage, wie es 2018 weitergehe. "Unser Geschäftsmodell ist voll intakt. Unsere Pipeline voll. Wir werden in diesem Jahr wieder rege Firmen zukaufen und auch Beteiligungen verkaufen. Unser operatives EBITDA sollten wir weiter steigern. Es ist aber unwahrscheinlich, dass wir analog zu 2017 wieder derartige Rekordverkäufe sehen. Das liegt an der Natur unseres Geschäftsmodells." Erfreulich entwickle sich die Beteiligung an Office Depot. "Diese Beteiligung entwickelt sich nach Plan. Die nächsten zwölf Monate werden bei Office Depot sehr spannend, weil die Branche stark in Bewegung ist. Hier könnte es 2018 zu interessanten Veränderungen kommen", sage der Firmenchef. Für Office Depot prüfe er alle Optionen. Dazu würden auch Teilverkäufe aus Office Depot und/oder die Zusammenlegung von Geschäft aus dem Staples-Europageschäft gehören, welches sich Cerberus einverleibt habe. Alternativ: Die beiden Einheiten Staples und Office Depot würden zusammengeführt, was Markus jedoch nicht habe kommentieren wollen.

Im Fokus stünden ebenfalls Zukäufe, um bestehende Beteiligungen zu ergänzen. So sei jüngst Abelan gekauft worden, um den Hersteller von Vollpappe und bedruckten Kartonagen Solidus zu stärken. "Solidus ist eine echte Perle und könnte bei einem Verkauf durchaus die nächste Secop oder Getronics werden", sage Markus. Abelan sei übrigens hoch profitabel und erziele ein EBITDA von 9 Mio. Euro. Für den Zukauf habe AURELIUS rund 30 Mio. Euro in die Hand genommen. Abgeschlossen worden sei jüngst zudem der Kauf der britischen Connect Books. Das Unternehmen erziele einen Umsatz von rund 250 Mio. Euro und solle in diesem Jahr 2 Mio. Euro zum EBITDA beitragen. Bezahlt habe AURELIUS für diese Gesellschaft 6 Mio. Britische Pfund. Eigentlich sei ein Betrag von 11 Mio. Britische Pfund vereinbart gewesen. Da der Verkäufer AURELIUS jedoch beim Signing Prognosen zur Verfügung gestellt habe, die nicht der Realität entsprochen hätten, sei es nunmehr zu einer Absenkung des Kaufpreises gekommen. "Der Deal ist nun durch. Es wird ein hartes Stück Arbeit werden. Wir sehen bei einem stabilen Umsatz Potenzial, die Marge auf 6 bis 7% zu steigern."

Die Aktie von AURELIUS habe sich in den letzten Monaten erfreulich entwickelt. Das bisherige Rekordhoch von 67 Euro sei in greifbarer Nähe.

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" raten bei der AURELIUS-Aktie investiert zu bleiben. (Analyse vom 04.03.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze AURELIUS-Aktie:

XETRA-Aktienkurs AURELIUS-Aktie:
57,35 EUR +1,86% (05.03.2018, 10:16)

Tradegate-Aktienkurs AURELIUS-Aktie:
57,30 EUR -1,04% (05.03.2018, 10:29)

ISIN AURELIUS-Aktie:
DE000A0JK2A8

WKN AURELIUS-Aktie:
A0JK2A

Ticker-Symbol AURELIUS-Aktie:
AR4

Kurzprofil AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA:

Die AURELIUS Gruppe (ISIN: DE000A0JK2A8, WKN: A0JK2A, Ticker-Symbol: AR4) ist eine europaweit aktive Investmentgruppe mit Büros in München, London, Stockholm und Madrid. Seit der Gründung im Jahr 2006 hat sich AURELIUS von einem lokalen Turnaround-Investor zu einem internationalen Multi-Asset-Manager entwickelt, der ein breites Branchenspektrum und die gesamte Bandbreite der Unternehmensfinanzierung abdeckt.

Die AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA (ISIN: DE000A0JK2A8, Börsenkürzel: AR4) ist der börsengehandelte Investmentarm mit Fokus auf Umbruch- und Sondersituationen sowie MidMarket-Transaktionen. Aktuell erzielen 22 Konzernunternehmen mit rund 20.500 Mitarbeitern in ganz Europa Umsätze von über 3,5 Milliarden Euro. Die Aktien der AURELIUS Equity Opportunities werden an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 1,7 Milliarden Euro (Stand: Dezember 2017).

Mit der gemeinnützigen AURELIUS Refugee Initiative e.V. betreibt AURELIUS ein umfangreiches Hilfsprogramm für Flüchtlinge auf dem Weg in ein besseres Leben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.aureliusinvest.de (05.03.2018/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000A0JK2A8 A0JK2A 65,90 € 37,68 €
Metadaten
Ratingstufe:halten
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München 40,56 € 0,00%  08:00
Berlin 39,80 € -1,87%  10:37
Frankfurt 39,58 € -2,27%  17:49
Xetra 39,56 € -2,32%  17:36
Stuttgart 39,70 € -2,55%  18:04
Hamburg 40,28 € -2,75%  08:03
Düsseldorf 39,40 € -2,96%  17:00
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