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ANDRITZ: Positiver Ausblick für 2021 - Aktienanalyse




28.04.21 12:33
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - ANDRITZ-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:

Bernd Maurer und Teresa Schinwald, Analysten der Raiffeisen Bank International AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der ANDRITZ-Aktie (ISIN: AT0000730007, WKN: 632305, Ticker-Symbol: AZ2, Wien: ANDR, Nasdaq OTC-Symbol: ADRZF).

ANDRITZ werde Ende April die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2021 präsentieren. In Bezug auf den Auftragseingang seien die Analysten auch Dank der anhaltenden wirtschaftlichen Erholung optimistisch, auch wenn dieser im Jahresvergleich, infolge eines in Q1/20 verbuchten Großauftrags (EUR 500 Mio.) etwas rückläufig sein dürfte. Nach wie vor sei das Papier- & Zellstoffgeschäft Haupttreiber der zuversichtlichen Ergebnisprognose, das nun von fortschreitenden Großprojekten und damit höheren Margen profitiere. Im Metallsegment sollten die Verluste infolge des Restrukturierungsfortschritts weiter zurückgehen.

Die Analysten hätten ihre Prognose aktualisiert, um den positiveren Konjunkturausblick, die starken Q4-Ergebnisse und höhere langfristige Ziele im Papier- & Zellstoffsegment (EBITA-Margenziel von 10 bis 11%) zu berücksichtigen. Mögliche positive Auswirkungen auf ihre mittelfristige Prognose könnten verbesserte Investitionsbedingungen im Bereich Wasserkraft infolge des von der Regierung Biden angekündigten Infrastrukturplans haben. ANDRITZ verfüge nach dem Kauf des Wasserkraftgeschäfts von General Electric im Jahr 2008 über eine solide Basis in den USA. Mittelfristig könnten Dank der wiedersteigenden Barmittel Zukäufe weiteres Aufwärtspotential bieten.

Das Management habe im März einen positiveren EBITA-Ausblick für 2021 gegeben als von den Analysten erwartet. Es werde ein stabiles bereinigtes EBITA im Vergleich zur Vorjahresperiode erwartet, während beim Umsatz ein leichter Rückgang prognostiziert werde. Der finnische Mitbewerber Valmet, der vorher auch von gleichbleibenden Erträgen ausgegangen gewesen sei, habe nun vor Bekanntgabe seiner Q1-Ergebnisse den Ausblick und die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Dadurch würden die Analysten ihre optimistische Haltung bezüglich ANDRITZ unterstützt sehen. Nichtsdestotrotz könnte es sein, dass man beim steirischen Anlagenbauer angesichts der üblicherweise vorsichtigen Haltung des Managements und des Engagements von ANDRITZ im Bereich Wasserkraft und Automobilindustrien noch keine Prognoseerhöhung sehen werde.

ANDRITZ sichere typischerweise die Inputpreise ab, sobald ein Auftrag verbucht werde, was angesichts momentan steigender Rohstoffpreise von Vorteil sei. Deshalb dürfte das Unternehmen dem inflationsbedingten Margendruck vergleichsweise gut standhalten.

Bernd Maurer und Teresa Schinwald, Analysten der Raiffeisen Bank International AG, bestätigen ihre Kaufempfehlung und erhöhen das Kursziel von EUR 37,00 auf EUR 50,00, basierend auf höheren Prognosen infolge der starken Q4 Ergebnisse und dem über den Erwartungen liegenden Gewinnausblick für das laufende Geschäftsjahr. Das Management habe im März einen überraschend positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 gegeben, was ihre optimistische Haltung untermauere. Die starken Ergebnisse von Mitbewerbern könnten Vorboten einer ähnlichen guten Entwicklung bei ANDRITZ sein. (Analyse vom 28.04.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:

3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.

12. RBI erbrachte für den Emittenten in den vorangegangenen zwölf Monaten Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.

Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity.

Börsenplätze ANDRITZ-Aktie:

Xetra-Aktienkurs ANDRITZ-Aktie:
43,48 EUR -0,32% (28.04.2021, 11:35)

Wiener Börse-Aktienkurs ANDRITZ-Aktie:
43,48 EUR -0,14% (28.04.2021, 12:19)

ISIN ANDRITZ-Aktie:
AT0000730007

WKN ANDRITZ-Aktie:
632305

Ticker-Symbol ANDRITZ-Aktie:
AZ2

Wien Ticker-Symbol ANDRITZ-Aktie:
ANDR

Nasdaq OTC Ticker-Symbol ANDRITZ-Aktie:
ADRZF

Kurzprofil ANDRITZ-GRUPPE:

Die ANDRITZ-GRUPPE (ISIN: AT0000730007, WKN: 632305, Ticker-Symbol: AZ2, Wien: ANDR, Nasdaq OTC-Symbol: ADRZF) ist einer der weltweit führenden Lieferanten von Anlagen, Ausrüstungen und Serviceleistungen für Wasserkraftwerke, die Zellstoff- und Papierindustrie, die Metall verarbeitende Industrie und Stahlindustrie sowie die kommunale und industrielle Fest-Flüssig-Trennung.

Darüber hinaus bietet ANDRITZ weitere Technologien an, unter anderem für Automatisierung, die Produktion von Tierfutter- und Biomassepellets, Pumpen, Anlagen für Vliesstoffe und Kunststofffolien, Dampfkesselanlagen, Biomassekessel und Gasifizierungsanlagen für die Energieerzeugung, Rauchgasreinigungsanlagen, Anlagen zur Produktion von Faserplatten (MDF), thermische Schlammverwertung sowie Biomasse-Torrefizierungsanlagen. Der Hauptsitz des börsennotierten internationalen Technologiekonzerns, der rund 23.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, befindet sich in Graz, Österreich. ANDRITZ verfügt über mehr als 220 Produktionsstätten sowie Service- und Vertriebsgesellschaften auf der ganzen Welt. (28.04.2021/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
AT0000730007 632305 50,55 € 37,02 €
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
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Berlin 47,46 € -0,63%  21.01.22
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Hannover 47,04 € -0,88%  21.01.22
Frankfurt 47,00 € -1,05%  21.01.22
Nasdaq OTC Other 49,62 $ -1,31%  21.12.21
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