AMR stellt Antrag auf Gläubigerschutz, Aktie im Tiefflug
29.11.11 17:17
aktiencheck.de EXKLUSIV
Fort Worth (aktiencheck.de AG) - Der US-Konzern AMR Corp. (ISIN US0017651060 / WKN 850211), Muttergesellschaft der Fluglinie American Airlines, hat am Dienstag freiwillig einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 gestellt.
In einer Pressemitteilung des Konzerns hieß es, man wolle mit diesem Schritt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Luftfahrtkonzerns im internationalen
Vergleich wieder herstellen. Dabei solle der Schuldenstand des Konzerns
verringert, und die Kostenstruktur weiter verbessert werden. Nach Aussage von AMR bleibe das operative Geschäft von dem Antrag auf Gläubigerschutz unberührt und werde unverändert weiter geführt.
Zuletzt hatte der Konzern mit schwächer als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen für das dritte Quartal enttäuscht. Der Nettoverlust des Konzerns - der drittgrößten Fluggesellschaft in den USA - belief sich auf 162 Mio. US-Dollar bzw. 48 Cents je Aktie, nach einem Gewinn von 143 Mio. US-Dollar bzw. 39 Cents je Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 9,1 Prozent auf 6,38 Mrd. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 39 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 6,36 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Als Gründe für den deutlichen Verlust nannte die Fluggesellschaft vor allem die hohen Kerosinpreise sowie negative Wechselkurseffekte. Daneben hatte der Luftfahrtkonzern auch unter der schwachen Profitabilität sowie dem wachsenden Kostendruck zu leiden.
Die Ratingagentur Fitch hatte Mitte November vor einer weiteren Verschlechterung der Ergebnissituation gewarnt und das Scheitern der Tarifverhandlungen zwischen der Fluggesellschaft und den Piloten zum Anlass genommen, mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Gesellschaft zu drohen, falls sich keine Einigung ergeben sollte.
Die Aktie von AMR notierte zuletzt bei 1,62 US-Dollar. Nach Wiederaufnahme
des Handels stürzt die Aktie von AMR derzeit um 82,93 Prozent auf 0,28 US-
Dollar ab. (29.11.2011/ac/e/a)
In einer Pressemitteilung des Konzerns hieß es, man wolle mit diesem Schritt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Luftfahrtkonzerns im internationalen
Vergleich wieder herstellen. Dabei solle der Schuldenstand des Konzerns
verringert, und die Kostenstruktur weiter verbessert werden. Nach Aussage von AMR bleibe das operative Geschäft von dem Antrag auf Gläubigerschutz unberührt und werde unverändert weiter geführt.
Die Ratingagentur Fitch hatte Mitte November vor einer weiteren Verschlechterung der Ergebnissituation gewarnt und das Scheitern der Tarifverhandlungen zwischen der Fluggesellschaft und den Piloten zum Anlass genommen, mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Gesellschaft zu drohen, falls sich keine Einigung ergeben sollte.
Die Aktie von AMR notierte zuletzt bei 1,62 US-Dollar. Nach Wiederaufnahme
des Handels stürzt die Aktie von AMR derzeit um 82,93 Prozent auf 0,28 US-
Dollar ab. (29.11.2011/ac/e/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,463 $ | 0,463 $ | - $ | 0,00% | 25.05./- |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US0017651060 | 850211 | 0,83 $ | 0,32 $ | |
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