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1&1 Drillisch: Schiedsgutachten als Kurstreiber - Aktienanalyse




18.12.20 10:30
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - 1&1 Drillisch-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Telekommunikationsunternehmens 1&1 Drillisch AG (ISIN: DE0005545503, WKN: 554550, Ticker-Symbol: DRI) unter die Lupe.

Die Aktien von 1&1 Drillisch und United Internet würden nach einem Gutachten im Streit um Vorleistungspreise mit Telefónica am Freitag wieder zulegen. Der Schiedsgutachter habe bestätigt, dass die Preisanpassung des Wettbewerbers unberechtigt sei und zu keine Zahlungsverpflichtung von 1&1 führe, habe 1&1 Drillisch mitgeteilt.

Der Streit zwischen den Unternehmen gehe aber wohl dennoch weiter. 1&1 Drillisch fordere nach dem Schiedsgutachten weiterhin rückwirkend erhebliche Reduktionen der Vorleistungspreise. Telefónica Deutschland dagegen halte laut einer eigenen Mitteilung die rückwirkenden Preisanpassungen weiterhin für inhaltlich unberechtigt. Zudem blicke das Unternehmen selbstbewusst auf die kommenden Jahre.

Das Gutachten spreche Telefónica Deutschland ausdrücklich die Berechtigung zu, ab 2021 eine Beteiligung von 1&1 Drillisch an den Kosten für die Spektrumsauktion 2015 auf Basis des Gutachtens jährlich überprüfen zu lassen. Sollte das Gutachten dann positiv für Telefónica Deutschland ausfallen, könnten die Kosten geltend gemacht werden.

In dem schon lange laufenden Streit der beiden Unternehmen gehe es um die Preisgestaltung des sog. MBA-MVNO-Vertrages (Mobile Bitstream Access - Mobile Virtual Network Operator). Telefónica habe Vorleistungspreise des Vertrages im Dezember 2018 rückwirkend erhöhen und 1&1 Drillisch auf diesem Wege an den Kosten aus der Frequenzauktion von 2015 beteiligen wollen.

Der Vertrag gewähre 1&1 Drillisch Zugang zum Mobilfunknetz von Telefónica. So habe die EU-Kommission die Überlassung von Telefónica-Netzkapazitäten zur Bedingung für die damalige Übernahme von E-Plus durch den Konzern gemacht. Dabei sei 1&1 Drillisch zum Zuge gekommen und sei dadurch in der Lage, eigene Mobilfunkleistungen am Markt anzubieten.

Der Streit mit Telefónica Deutschland sei noch nicht beendet. Zuletzt hätten 1&1 Drillisch und United Internet die Prognose deshalb bereits deutlich nach unten revidieren müssen. Hinzu kämen weiter die Belastungen aus dem teuren Aufbau eines eigenen 5G-Netzes. Charttechnisch sehe es nun allerdings wieder gut aus. Trader könnten zugreifen, so Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 18.12.2020)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze 1&1 Drillisch-Aktie:

Xetra-Aktienkurs 1&1 Drillisch-Aktie:
21,19 EUR +4,38% (18.12.2020, 10:18)

Tradegate-Aktienkurs 1&1 Drillisch-Aktie:
21,36 EUR +2,89% (18.12.2020, 10:19)

ISIN 1&1 Drillisch-Aktie:
DE0005545503

WKN 1&1 Drillisch-Aktie:
554550

Ticker-Symbol 1&1 Drillisch-Aktie:
DRI

Kurzprofil 1&1 Drillisch AG:

Als deutschlandweit einziger virtueller Netzbetreiber hat 1&1 Drillisch (ISIN: DE0005545503, WKN: 554550, Ticker-Symbol: DRI) über einen MBA MVNO Vertrag langfristig gesicherten Zugang zu bis zu 30 Prozent des Mobilfunknetzes von Telefónica Deutschland und kann dieses mit eigenen Produkten und Diensten nutzen. Damit hat 1&1 Drillisch eine Sonderstellung im deutschen Markt.

Mit rund 4,3 Mio. Breitband-Anschlüssen ist 1&1 Drillisch der größte alternative DSL-Anbieter in Deutschland. Die Qualität seiner Festnetz-Produkte wurde bereits mehrfach im Test des renommierten Fachmagazins connect ausgezeichnet. (Testsieg 2015/2017, 2. Platz 2016/2018).

Bei Festnetz-Anschlüssen greift 1&1 Drillisch auf Vorleister wie die Deutsche Telekom zurück und hat Zugriff auf das Glasfasernetz von 1&1 Versatel. So wird die so genannte "letzte Meile" bei VDSL/Vectoring (FTTC) primär über die Layer 2-Infrastruktur der Deutschen Telekom realisiert. Glasfaser-Anschlüsse bis in die Wohnung (FTTH) können durch die Kooperation mit City Carriern angeboten werden.
1&1 Drillisch deckt mit seinen unterschiedlichen Marken alle wichtigen Kundensegmente ab. Neben reinen Mobilfunk- und Breitband-Produkten bietet das Unternehmen seinen Kunden auch attraktive Bundle-Produkte aus Mobilfunk und Festnetz - ergänzt um Produkte wie Heimvernetzung, Online-Storage, Video-on-Demand oder IPTV.

Im Juni 2019 hat 1&1 Drillisch erfolgreich an der 5G-Auktion der Bundesnetzagentur teilgenommen und die notwendigen Frequenzen für den Aufbau eines leistungsfähigen Mobilfunknetzes ersteigert. (18.12.2020/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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