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1&1 Drillisch: Q1-Gewinn nicht so stark zurückgegangen wie befürchtet - Aktienanalyse




13.05.20 17:01
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - 1&1 Drillisch-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Telekommunikationsunternehmens 1&1 Drillisch AG (ISIN: DE0005545503, WKN: 554550, Ticker-Symbol: DRI) unter die Lupe.

Die Q1-Zahlen des Telekommunikationsanbieters United Internet und der Tochter 1&1 Drillisch seien am Markt gut angekommen. Dank gut laufender Service-Geschäfte bei 1&1 Drillisch hätten die Erlöse von United Internet im Vergleich zum Vorjahr konzernweit um 4% auf 1,33 Mrd. Euro zugelegt. Die Zahl der Kundenverträge sei sich um 170.000 auf knapp 25 Mio. gestiegen. Selbst im zuletzt eher schleppenden Hardware-Geschäft mit Smartphones und Tablets sei es wieder bergauf gegangen. Das Geschäft schwanke jedoch saisonal stark und hänge von der Attraktivität neuer Geräte und den Modellzyklen der Hersteller ab.

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von United Internet habe bei etwas über 300 Mio. Euro stagniert. Hier habe sich bei 1&1 Drillisch die mit der Covid-19-Pandemie einhergehende höhere Datennutzung der Kunden bemerkbar gemacht. 1&1 Drillisch sei bislang noch als sog. virtueller Netzanbieter tätig und nutze dabei die Mobilfunktechnik von Telefónica und Vodafone . Da die Kundenverträge größtenteils auf Flatrate-Tarifen basieren würden, hätten die durch die höheren Datenmengen gestiegenen Kosten nicht auf die Kunden umgelegt werden können. Bereinigt um diese und weitere Sondereffekte, wie z.B. Einmalaufwendungen aus Integrationsprojekten und Kosten für den 5G-Netzaufbau, wäre das Ergebnis um gut 4% gestiegen.

Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn unterm Strich habe konzernweit um knapp die Hälfte auf 73 Mio. Euro zugelegt. Bei 1&1 Drillisch sei der Gewinn indes nicht so stark zurückgegangen wie befürchtet.

Das Management um Konzernchef Ralph Dommermuth wolle Umsatz und Ergebnis bei United Internet und 1&1 Drillisch im laufenden Geschäftsjahr weiterhin ungefähr auf Vorjahresniveau halten. Die Prognose sei aber mit Unsicherheiten behaftet, habe es geheißen. Der Konzern werde daher in den kommenden Wochen und Monaten die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die Geschäftsentwicklung analysieren und plane im Rahmen der Halbjahresberichterstattung 2020 eine Konkretisierung der Prognose.

Die United Internet-Aktie habe den virusbedingten Crash mittlerweile bereits aufgeholt und auch die 1&1 Drillisch-Aktie habe wieder deutlich an Boden gutgemacht. Der Aufbau eines eigenen 5G-Netzes und die damit verbundenen hohen Kosten würden jedoch ein Risiko bleiben. "Der Aktionär" sei deshalb trotz der Erholungsrally weiter vorsichtig, so Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 13.05.2020)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze 1&1 Drillisch-Aktie:

Xetra-Aktienkurs 1&1 Drillisch-Aktie:
22,59 EUR +6,26% (13.05.2020, 16:35)

Tradegate-Aktienkurs 1&1 Drillisch-Aktie:
22,52 EUR +6,53% (13.05.2020, 16:49)

ISIN 1&1 Drillisch-Aktie:
DE0005545503

WKN 1&1 Drillisch-Aktie:
554550

Ticker-Symbol 1&1 Drillisch-Aktie:
DRI

Kurzprofil 1&1 Drillisch AG:

Die 1&1 Drillisch AG (ISIN: DE0005545503, WKN: 554550, Ticker-Symbol: DRI) ist eine börsennotierte AG und einer der großen netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Der Konzern bietet seinen Kunden ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus den Bereichen DSL- und Mobilfunk. Das Kerngeschäft des 1&1 Drillisch-Konzerns ist im Wesentlichen bei den hundertprozentigen Tochtergesellschaften Drillisch Online AG ("Drillisch Online"), Maintal, und 1&1 Telecommunication SE ("1&1"), Montabaur, angesiedelt. Drillisch vermarktet im Wesentlichen Postpaid- und Prepaid- Produkte in den Netzen von Telefónica und Vodafone sowie Festnetz- und DSL-Produkte inklusive der damit verbundenen Anwendungen (wie Heimvernetzung, Online-Storage, Telefonie, Video-on-Demand oder IPTV).

Der Gesamtkonzern beschäftigt per Ende März 2018 ca. 3.143 Mitarbeiter. Im ersten Quartal 2018 haben wir einen Umsatz von 904,3 Millionen Euro (Q4/2017: 820,3 Mio. Euro; Q1/2017: 624,2 Mio. Euro) erwirtschaftet.

Trotz der Investitionen in das Kundenwachstum stieg das Konzern-EBITDA aus fortgeführtem Geschäftsbereich (Ergebnis aus fortgeführtem Geschäftsbereich vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im ersten Quartal 2018 auf 165,5 Millionen Euro (Q4/2017: 151,3 Mio. Euro; Q1/2017: 106,7 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge aus fortgeführtem Geschäftsbereich erreichte 18,3 Prozent zu (Q4/2017: 18,4 Prozent; Q1/2017: 17,1 Prozent).

1&1 Drillisch ist für die nächsten Schritte der Unternehmensentwicklung sehr gut aufgestellt und blickt mit Zuversicht in die Zukunft. 1&1 Drillisch plant 2018 einen Anstieg bei der Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge um ca. 1,2 Millionen und einen Anstieg des Umsatz auf ca. 3,7 Milliarden Euro (2017: 2,8 Milliarden Euro). Das EBITDA soll sich auf ca. 750 Millionen Euro (2017: 532,2 Millionen Euro) erhöhen. (13.05.2020/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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