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Börsen in Europa am Morgen: Freundlich, UBS nach Zahlen schwächer


09.02.2010
aktiencheck.de

Zrich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen können im Moment auf leichte Gewinne blicken. Der Dow Jones EURO STOXX 50 legt aktuell 0,24 Prozent zu auf 2.670,80 Punkte. Für den auch britische und schweizerische Titel umfassenden Dow Jones STOXX 50 geht es daneben um 0,17 Prozent nach oben auf 2.402,72 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 gewinnt 0,17 Prozent auf 635,97 Stellen. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls Zuwächse.

Die Vorgaben aus Übersee sind dabei wenig hilfreich. So ist die Wall Street am Vorabend nach Handelsschluss in Europa noch deutlich zurückgekommen. Der Dow Jones gab am Ende 1 Prozent ab. NASDAQ Composite und S&P 500 verloren 0,7 bzw. 0,9 Prozent. Hintergrund waren erneut Sorgen vor der Verschuldung einiger EU-Staaten. In Tokio waren heute leichte Abschläge auszumachen. Dagegen konnten die Börsen in China teils deutlich zulegen. Auf der Konjunkturseite stehen am Nachmittag in den USA die Großhandelsdaten auf der Agenda. Zahlen werden mitunter von Biogen Idec, Celanese, Coca-Cola, Walt Disney und Warner Music erwartet.

Die schweizerische Großbank UBS (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) gab bekannt, dass sie im vierten Quartal einen Gewinn erwirtschaftet hat, was mit einer Erholung bei der Investmentbank und geringeren Sonderbelastungen zusammenhängt. Den Angaben zufolge belief sich der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn auf 1,21 Mrd. Schweizer Franken (CHF), gegenüber einem Verlust von 9,56 Mrd. CHF im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 416 Mio. CHF ausgegangen. In den kommenden Quartalen erwartet UBS, dass sich die verbesserte operative Effizienz, die Risikominderung sowie der Neuaufbau und die Neuausrichtung ihrer Geschäfte positiv auswirken werden. UBS geben im SMI leicht ab. Papiere des Kontrahenten Credit Suisse gewinnen dagegen fast 4 Prozent. Julius Bär legen knapp 5 Prozent zu. An der Indexspitze finden sich allerdings Swatch (ISIN CH0012255151 / WKN 865126) mit einem Plus von annähernd 6 Prozent. Der Uhrenhersteller hat zuvor die Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr auf den Tisch gelegt. Der Gesamtumsatz lag bei 5,42 Mrd. CHF, was gegenüber dem Vorjahreswert auf vergleichbarer Basis bei konstanten Wechselkursen und bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis einem Minus von 6,3 Prozent entspricht. Beim Nettoergebnis wurde ein Rückgang auf 763 Mio. CHF verzeichnet, nach 838 Mio. CHF im Vorjahr. Im Januar 2010 habe man indes den zweitbesten Januar-Monat der Firmengeschichte zu verzeichnen gehabt. Vor diesem Hintergrund geht man dank der zuletzt gesehenen konjunkturellen Stabilisierung für 2010 von einer Belebung bei den Umsatzerlösen sowie einer Margenverbesserung aus. Richemont rücken daneben um 2 Prozent vor.


An der Spitze des französischen CAC40 tummeln sich BNP Paribas und Société Générale mit Aufschlägen von jeweils mehr als 3 Prozent. Crédit Agricole gewinnen 2,6 Prozent. Hoch im Kurs stehen unter anderem auch Vallorec (+2,8 Prozent), ArcelorMittal (+2,5 Prozent) und Renault (+2,4 Prozent). Unibail-Rodamco geben am Indexende fast 4 Prozent ab. Dabei hat der Immobilienkonzern im vergangenen Geschäftsjahr mehr verdient.

Im britischen FTSE 100 stechen Papiere der RBS mit einem Plus von 3,6 Prozent ins Auge. Daneben ziehen unter anderem Lloyds um 3 Prozent, Barclays um 2,7 Prozent und HSBC um 1,4 Prozent an. Im Rohstoffsegment gewinnen mitunter Xstrata 3,6 Prozent, Rio Tinto 2,6 Prozent und Fresnillo 2,4 Prozent.

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold (ISIN NL0006033250 / WKN A0MZBE) gab bekannt, dass seine Sparte Giant-Carlisle die Übernahme von 25 Geschäften der Ukrop`s Super Markets erfolgreich abgeschlossen hat. Der gesamte Kaufpreis für die nun abgeschlossene Transaktion, die Teil der profitablen Wachstumsstrategie von Ahold sei, liege bei rund 140 Mio. Dollar. Ahold legen im AEX leicht zu.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.670,80 (+0,24 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.402,72 (+0,17 Prozent) EURONEXT 100: 635,97 (+0,17 Prozent) FTSE 100 (London): 5.118,99 (+0,52 Prozent) CAC40 (Paris): 3.616,73 (+0,26 Prozent) MIB (Mailand): 20.982,83 (+0,21 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.250,30 (+0,43 Prozent) SMI (Zürich): 6.357,95 (+0,17 Prozent) ATX (Wien): 2.429,20 (+0,90 Prozent) (09.02.2010/ac/n/m)

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