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Presse: Griechenland - Deutsche Bank fordert EU-Hilfen


09.02.2010
aktiencheck.de

Athen (aktiencheck.de AG) - Der Chefvolkswirt der Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000), Thomas Mayer, hat sich für Finanzhilfen für das ins Schlingern geratene Griechenland ausgesprochen.

"Die EU muss jetzt alles unternehmen, um Griechenland und den Euro zu stabilisieren", erklärte der Ökonom gegenüber der Tageszeitung "BILD" (Dienstagausgabe). Dabei sprach sich Mayer für einen zeitlich begrenzten Überbrückungskredit der EU aus, der an klare Regeln geknüpft ist: "Die Griechen müssen eisenhart sparen und zwar für alle überprüfbar. Die Neuverschuldung muss runter und die Wirtschaft wettbewerbsfähiger werden."

Dabei fordert Mayer, dass das Beispiel Griechenland ein Einzelfall bleiben müsse, um die Stabilität der Europäischen Währungsunion nicht zu gefährden. "Es wäre ein fatales Signal, wenn am Ende immer der Steuerzahler aushilft. Dann müsste sich kein Land mehr beim Sparen anstrengen. Und dass brutales Sparen hilft, beweist derzeit Irland. Wenn die Griechen mit Hilfe der EU dem irischen Modell folgen, bin ich zuversichtlich für den Euro."

Derzeit stecken neben Griechenland auch andere EU-Länder wie Spanien und Portugal in ernsten Schwierigkeiten. (09.02.2010/ac/n/m)
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