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Destatis: Niedrige Bildung schmälert Arbeitsmarktchancen erheblich 05.09.2008
aktiencheck.de
Wiesbaden (aktiencheck.de AG) - Die Chancen am Arbeitsmarkt steigen entsprechend dem Bildungsstand. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit.
Im Durchschnitt des Jahres 2007 waren in Deutschland 17,7 Prozent der 25- bis 64-jährigen Erwerbspersonen mit einfachem Bildungsniveau (höchstens Realschulabschluss ohne Berufsausbildung) erwerbslos, aber nur 3,7 Prozent derer, die einen Hochschul-, Fachhochschulabschluss oder eine höhere berufsfachliche Ausbildung vorweisen konnten. Bei mittlerem Bildungsabschluss (einer Berufsausbildung oder dem Abitur ohne Studium) betrug die Erwerbslosenquote 8,2 Prozent. Die Abhängigkeit des Erwerbslosigkeitsrisikos vom erreichten Bildungsniveau zeigt sich durchgängig in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Im EU-Durchschnitt waren 2007 9,2 Prozent der niedrig gebildeten, aber nur 3,6 Prozent der höher gebildeten 25- bis 64-jährigen Erwerbspersonen erwerbslos. Deutschland zählt dabei zu den Ländern, in denen Personen mit einfachem Bildungsgrad besonders von Erwerbslosigkeit betroffen sind. (05.09.2008/ac/n/m)
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