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EURO STOXX 50 technische Analyse


29.01.2010
WGZ BANK

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Bereits gestern zeigten die europäischen Indices Anzeichen einer Erholung, berichten die Analysten der WGZ BANK in ihrem Kommentar zum EURO STOXX 50.

Letztendlich hätten die Bären den Markt aber nochmals drücken können. An dem kurzfristig positiven Umfeld habe sich aber nichts verändert.

In erster Linie seien hier zyklische Argumente zu nennen: In der Regel würden sich Wellenbewegungen über einen Zeitraum von 12 bis 14 Tagen erstrecken, bevor eine Korrektur bzw. Erholung folge. Die letzte Abwärtsbewegung dauere (inkl. der heutigen Sitzung) mittlerweile 14 Tage an, so dass man spätestens Anfang nächster Woche mit dem Beginn einer Erholung rechne.


Die charttechnische Betrachtung lasse unterdessen noch etwas Platz für weitere Verluste, denn der Index rangiere über einer wichtigen Unterstützungsmarke, die sich mit Hilfe des letzten Tiefs bei 2.693 Punkten konstruieren lasse. Auf diesem Niveau rangiere auch der sog. "Measured Move" der das Abwärtspotenzial angebe, wenn ein Trendkanal nach unten gebrochen worden sei. Ein Unterschreiten dieser Marke wäre, zumindest in einem ersten Anlauf, sehr unwahrscheinlich.

Schließlich habe sich der Dow Jones Index ebenfalls über eine sehr wichtige Marke retten können. So sei die Unterstützung bei 10.150 Zählern zwar unterschritten worden, der entsprechende Stützpunkt auf Schlusskursbasis (10.090 Punkte) aber nicht.

Das wichtigste Argument für eine Erholung würden aber die Indikatoren liefern: Selten habe sich der DSS derart überverkauft gezeigt. Gerade in Verbindung mit der angesprochenen "14-Tage-Regel" werde ein Anstieg sehr wahrscheinlich. Einen positiven Einfluss auf die mittelfristige Tendenz könne man aber noch nicht erkennen.

Die Analysten hätten zwar mit dem Erreichen des aktuellen Niveaus gerechnet, dieses aber erst Mitte Februar vermutet. Dennoch stehe nun eine Erholung an. Im schlechtesten Fall könnte diese am Mittwoch nächster Woche allerdings bereits wieder auslaufen. An dem Ausmaß und der Art der nun anstehenden Gewinne lasse sich dann auch vermutlich das mittelfristige Szenario präzisieren. (29.01.2010/ac/a/m)


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