Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Konjunkturdaten der vergangenen Wochen bestätigen das Bild, dass die Wachstumsaussichten für die japanische Volkswirtschaft für die zweite Jahreshälfte 2009 gar nicht so schlecht aussehen, berichten die Analysten der DekaBank.
Wenngleich im dritten Quartal auch der private Verbrauch die Konjunktur geschoben haben dürfte, werde nach wie vor ein Großteil der Wachstumskräfte von den Exporten generiert. Daher bleibe Japan sehr stark abhängig von der weltwirtschaftlichen Konjunkturentwicklung. Die japanische Notenbank habe auf ihrem Zinsentscheid Ende Oktober beschlossen, eine ihrer Sondermaßnahmen zur Bekämpfung der Finanzkrise einzustellen. Dies bedeute aber nicht, dass der Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik bevorstehe. Mit Leitzinsen nahe bei Null sei noch in das Jahr 2011 hinein zu rechnen. Das zeige die erste veröffentlichte Inflationsprognose der Bank of Japan für das Fiskaljahr 2011. Auch für dieses Jahr rechne sie mit Deflation. (09.11.2009/ac/a/m)